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Ü 1/96 Das Computer Magazin fürs “ "Gibts für | >14, 80 Mark auc
1996 - sratlnse a
1] Aussichten für Amiga |
' + Neue Prozessoren | ° Geplante Entwicklungen. | e Künftige Modelle
Software auf cD\ |
| e Topaktuelle Titel
e Einmaleins der Formate -
e Laufwerkseinhau: Schritt für Schritt
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SE Platz für Daten ° e Neue Massenspeicher- Technologien
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Raytracing-Programm:
ETIeC j OnSs 3.08 L 1atıon: Anımage ud 2 Ta 7 T eJJ//e* = waelıı efı QLOFINU/U is & = Da Tu bo Base
Maxon 20 ee > nn mwıstz pPFEE Maxon('“ 4 Beste Datenbank 97 Maxon c- We
Besie Programmier- sprache 1995
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Bester Raytracer # 1995
ES LEST
MaxonCINEMA 4D v3
N Seine einfache Bedienung, die vielen Funktionen und Eee und jd e Ausgabequalität haben Maßstab
Die neue Version 3 begeistert durch
großartige Verbesserungen:
Beschleunigter Raytracer, Lensflares, == Tiefenunschärfe, Weichzeichnen, neue
Bildformate, Ansteuerung externer Programme ...
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1996 — ein guter Jahrgang
Vor einem Jahr wußten wir alle nicht, wie es mit dem Amiga weitergehen wird. Die Übernahmeverhandlungen mit Commodore waren noch nicht abgeschlossen und es herrschte bange Unsicherheit auf dem Amiga-Markt. Heute, nachdem Es- com alle Rechte und Patente am Amiga erworben hat, können wir voller Zuversicht wieder in die Zukunft sehen. Der Amiga 1200 ist seit drei Monaten wieder
auf dem Markt und sogar der langersehnte Amiga 4000 Tower ist lieferbar. Was erwartet uns nun 1996?
Als PC-User noch keine Ahnung von Modems hatten, war DFÜ für den Amiga bereits ein Standardthema. Heute spricht die ganze Welt über die Vorteile von Internet. Nur über die Hard-/Softwarekosten schweigen sich viele Her- steller bewußt aus. Mit dem neuen Amiga-Internetpaket (Amiga 1200, Modem und Software für unter 1000 Mark), das im Frühjahr auf den Markt kommen wird, ist es für je- dermann ein Kinderspiel, im Internet zu »surfen«. Das Amiga-Internetpaket ist mit Abstand das preiswerteste An- gebot und macht deutlich, daß man sich wegen Internet keinen teuren PC zulegen muß. Außerdem wird es ein Stand-alone-Internetpaket geben, für alle, die bereits ei- nen Amiga besitzen.
Ohne CD-ROM geht nichts mehr. Die Softwareproduzen- ten gehen verstärkt dazu über, Software auf CD-ROM an- zubieten. Die Vorteile liegen auf der Hand: mehr Spei- cherkapazität, schnellere Zugriffszeit und preiswertere Produktion als bei Disketten. Double-Speed-Laufwerke sind zwar momentan noch sehr gefragt, werden jedoch zunehmend von den Quad-Speed-Systemen abgelöst, die preislich sehr lukrativ sind.
Im Sommer soll die erste PowerPC-Karte für den Amiga 4000 erhältlich sein. Damit wird der erste Schritt in die RISC-Welt eingeläutet. Mit dem neuen Amiga-Betriebssy- stem stehen dem Amiga-User dann alle Tore zur großen Computerwelt offen. Was die PowerPC-Technologie für den Amiga bedeutet und wie leistungsstark der Prozessor
ist, erfahren Sie auf Seite 12. 2 Herzlichst Ihr ee
Stephan Quinkertz Chefredakteur
im
6 “= strahlende | Aussichten fir Amiga
MR. Nene Prozessare" — elanie Entwicklung"! er MR. Künttige Modeh®
für Daten
assonspelcher ir Technologien
« Neue M
Hardware ------------ - --- Deep Scan
Flachbettscanner: »Epson GT-8500« 114 Volle Video-Power
Video-Computer: »DraCo« 116 GVP is back
Vorstellung: GVP und M-Tec-Produkte 118 Ratgeber ----- -- ---- - ---- Amiga-Trickkiste
Hilfreiche Tips für Amiga-Besitzer 105 Maßarbeit
Einbau CD-ROM im Amiga 4000 107 Rubriken ---------------- Editorial 5 Leserforum 52 Bücher 54 Die Magazin-CD 62 PD-Disketten 63 Computermarkt 102 Hermann der User 109 Impressum 145 Inserenten 145 Programmservice 85
| Diese Software finden Sie auf unserer AMIGA-PD
Aktuell
Interessante Produkte und heiße Meldungen Brandneu: Raytracer »Imagine 4.0«
Fantastische Zukunft Das Jahr 1996: Was es (wahrscheinlich) bringt 1.
Das Raumwunder
Vorstellung: Amiga 4000 Tower 18 CD-Software --- -- - - - - - -- - - Im Sog der Bits und Bytes
Grundlagen: CD-ROMs 22 Arbeiten wie die Profis CD-ROM-Software: »PhotoworXPro 5.2« 24 Totalmedia
CD-ROM-Software: »FolioworX-Player« 26 Software auf CD-ROM
Photo-CD: »Australia« 30 Photo-CD: »Four Seasons« 30 Photo-CD: »SYBEX Sport« 30 Portfolio-CD: »Nord-West-Amerika« 32 Portfolio-CD: »Hannover digital« 32 Portfolio-CD: »FantaSeas« 32 Raytracing: »CINEMA STUDIO« 36 Grafik & Animation: »DO IT!« 36 Datensammlung: »Meeting Pearls Vol. Ill« 37 Datensammlung: »Aminet 9« 37. Animationen: »Eric Schwartz CD-ROM« 38 Animationen: »Animania Vol. 1« 38 Raytracing: MaxonCINEMA 4D CLASSIC 38 Gewichtsverlagerung
Digitale Zeitschrift: c't auf CD-ROM Spiegelkabinett
Spiegel 1994 auf CD-ROM 42 Alte Meister
Reclams Klassiker auf CD-ROM 44 Kurs -- -- - - - - - - - - - - - - - --
Ist doch E klar! Strukturen & Prozeduren (Folge 3)
Bei Anruf CompuServe
CompusServe Information Manager:
Auto Pilot 1.80 (Folge 2) 92 Schick statt schäbig Textverarbeitung: Workshop (Folge 2) Verfaxt nochmal!
Fax-Workshop mit MultiFax 3.0/4.0 (Folge 2) Y Workbench aufgemotzt
Tapetenwechsel (Folge 2) 110
Public Domain -------------
Zeitsprung PD-Serie: »Time« 56
Faszinierend! ” Bi se
Neues aus dem Aminet Intuitionerweiterung: »Magic User Interface 3.1 B 60
Oberflächlich gut!
AMIGA-MAGAZIN 1/1996
Bhalme = -en- 2. ce Internet-Seiten
AMIGA Technologies 64
City.Net 64
TVToday 64
Telecom goes Multimedia
T-Online-Dekoder: »MultiTerm KIT 4.0« 65
Btx-Seiten
Amiga-Börse 66
Greenpeace 66
ABC Bücherdienst 66
anmware -- - ------- -- --—- Bewegend: Animage kombiniert Grafiken und Animationen Die Rückkehr des Strahlverfolgers einfach per Mausklick. Wie es Ihnen die Arbeit mit den ver- Raytracer: »Reflections 3.05« 84 schiedenen Paletten abnimmt, lesen Sie ab Seite 86
It's a kind of magic
Animationsbearbeitung: »Animage« 86 Der Datenturbo Datenbank: »TurboBase V1.0« 88 Frischer Wind Compiler: »Storm-C/C++« Preview-Version 90 Massenspeicher -- - - -- - -- - - - Gesprengte Grenzen Neue Technologien: Übersicht 124 Die Tücke im Detail Festplatten: Auswahl und Installation 128 Insert disk... Wechselplatten-Laufwerke 130 Bandwürmer Streamer 134 Speicherexplosion TE re e ET zug 2 £ E N i m Datenrausch: In Köln zur Computer ‘95 konnte sich jeder CD-ROM: Dual-Layer-Technologie 156 davon überzeugen - immer mehr gute Software auf CD gibt’s nun endlich auch für den Amiga ab Seite 22 Magazin ------------- - - -
AMIGA-Magazin sponsort Schülerwettbe- werb
Wettbewerb »creativ '95« 140 Amigas im »Offenen Kanal Kiel« Fernsehproduktion 141 Wie geht' weiter?
Die GVP-Story 142 Ausgewogene Sache
100 Hefte auf dem Prüfstand 142 Kurztests -- - - - -- -- - - - - - - - Xi-Paint 3.2 CD: Malprogramm 144 Wordworth 5: Textverarbeitung ..144 FinalWriter 4: Textverarbeitung 144
AMIGA-MAGAZIN 1/1996 5
= Schnittstellenkarte
Golem Hattrick
_ Die Golem-Hattrick-Karte ist als Kurzkarte konzipiert, kann sich also den Steckplatz mit einem Scan-Doubler tei- len. Die Karte stellt dem Amiga zusätzlich zwei paral- lele sowie zwei serielle Schnittstellen und auf
.| Wunsch auch einen Floppy- Controller zur Verfügung. Beide parallele Schnittstel- len laufen mit 8 MHz Takt und sind somit wesentlich schneller als die Schnittstelle des Amiga. Die seriellen
mal 115 200 bps. Um ‚Daten- sicherheit zu garantieren, be- sitzen beide einen speziellen Zwischenspeicher (FIFO), der zügige Datenkommunikation sicher stellt.
MI Autorensystem
ImageVision
Mit diesem neuen Multime-
dia-Autorensystem schaffen Sie komfortabel interaktive Präsentationen. Das Pro-
gramm ist einfach zu bedie- nen: Der Ablauf einer Präsen- tation entsteht per Aktions-
BAAR Dr=u I Ba Ba Ps
Stammbaum mit möglichen Querverweisen. Auch ist ein Grafik- sowie ein Schalteredi- tor integriert. »ImageVision« unterstützt Grafikkarten und diverse AA-Bildschirmmodi. Die fertigen Skripte sind so- gar auf/von PC und Mac por-
Ports erreichen jeweils maxi-
en
Eine Besonderheit ist der zusätzlich erhältliche Floppy- Controller: Er erlaubt den An- schluß von bis zu vier Gerä- ten, die gewöhnliche PC- Floppy-Laufwerke oder auch Floppy-Streamer sein können. Der Controller erreicht eine Transferrate von 1 MBit/s und arbeitet mit 3,5- und 5,25- Zoll-Floppy-Laufwerken. Un- terstützt werden die Formate 360 und 720 KByte sowie 1,2, 1,44 und 2,88 MByte.
Die Golem-Hattrick-Karte für den Zorro-IlI-Bus wird ab sofort ausgeliefert. Preis der Grundkarte: 170 Mark, Preis des Floppy-Controller-Mo- duls: 60 Mark.
Golem Computer Vertriebs GmbH, Schwanenwall 44, 44135 Dortmund, Tel. (02 34) 52 21 92, Fax (02 34) 55 31 73
tier- und abspielbar. Zum Lie- ferumfang gehört außerdem eine CD-ROM mit hochwerti- gen Cliparts, Sounds, Anima- tionen, Symbolen, Schaltern etc. Ein Anwendungszweck wird übrigens als Beispiel auf der CD in Form einer interak- tiven Anleitung mitgeliefert: Während der Anwender sich
Multimedial: ImagevVision bietet Komfort durch Pikto- grammsteuerung — Projekte lassen sich auf/von PC und Mac abspielen
aufgrund Entscheidungen durch die entsprechenden Themen begibt, begleitet
durch Bild, Animation und Ton. Einführungspreis: 200 Mark inkl. CD-ROM.
proDAD, Feldelestr. 24, 78194 Immendingen, Tel. (0 74 62) 9 11 34, Fax (0 74 62) 74 35
Raytracer
Imagine 4.0
Die Version 4.0 des bekann- ten Raytracers »Imagine« ist ab sofort erhältlich. Die Ober- fläche bleibt unverändert, doch einige mächtige Funktio- nen zum Modellieren und Be- rechnen sind dazugekommen: D» weiche Schatten D Bewegungsunschärfe © Tropfenmodellierung & hierarchische Gliederung
von Objekten
Mi Landschaftsgenerator
Dieses neue Erweiterungs- modul zu »MaxonCINEMA 4D« erlaubt die Erzeugung virtueller Landschaften. Im »CinemaWORLD«-Editor er- zeugt man bequem die Höhenstufen in einem Drauf- sicht-Fenster. In Abhängig- keit zur Höhe lassen sich Landschaftsformen und Ob- jekte zuweisen, z.B. Bäume
oder Büsche. Beim Export ei- ner berechneten Landschaft können wahlweise die ein- zelnen Elemente darin (Berg, Hang, Ebene, usw.) oder die komplette Landschaft an Ci- nema 4D übergeben werden. Materialien lassen sich be- reits in CinemaWORLD defi- nieren. Ebenso sind Textur-
CinemaWORLD
> Effekte direkt aus dem De- taileditor anwendbar
» Werkzeug zum Glätten von Objekten
> Hintergrundbilder nun auch im Stageeditor ladbar
& Automatische Anwahl von Objekten im Detaileditor
& Verbessertes Einstellen von Sternenfeldern Preise: Imagine 4.0 1000
Mark, Update von 3.0 auf 4.0
285 Mark.
CAD Art, Rheinstr. 59, 41836 Hückelhoven, Tel. (0 24 33) 4 36 75, Fax (0 24 33) 4 36 75
position und -projektion fer- tig vorgegeben.
Diese Welt kann sofort in »MaxonCINEMA 4D« berech- net oder weiter bearbeitet werden. Bis zu vier verschie- dene 3-D-Objekte lassen sich per Zufall in der Landschaft plazieren. Anzahl und Orte lassen sich festlegen, z.B. kei- ne Bäume im Wasser oder an
Welten schaffen: Mit CinemaWORLD generiert man auf einfa- che Weise virtuelle Welten für den Raytracer »CINEMA 4D«
Berghängen. Die Gestaltung virtueller Welten und realisti- scher Landschaften wird mit CinemaWORLD zum Kinder- spiel? Voraussetzung: minde- stens MaxonCINEMA 4D V2 und 68020-Prozessor. Preis
100 Mark.
MAXON Computer GmbH, Industriestr. 26, 65760 Eschborn, Tel. (0 61 96) 48 18 11, Fax (0 61 96)4 1885
EB Refill-System
Color Click |
Click and go: Das Pelikan Easy- Click-System erlaubt das Aus- wechseln einzelner Farbtanks
EB Tabellenkalkulation
FinalCalc
Das Programm öffnet bis zu 254 Tabellen pro Projekt und läßt über 18000 Spalten und 65 000 Zeilen zu. Es un- terstützt die Zelltypen nume- risch, Strings, Datum, Zeit, boolisch, wissenschaftlich, Währung und Prozent. 178 mathematische Funktionen zur Verknüpfung sind in »Fi- nalCalc« integriert, wobei viele davon der vereinfach-
Scharf kalkuliert: SoftWood rundet ihr Office-Paket (FinalWriter, Fi- nalBase) mit der Tabellenkalkula- tion FinalCalc ab
ten Tabellenbearbeitung die- nen. Sogar Werte wie unend- lich lassen sich anwenden.
Die Tabellen präsentiert man als 2-D- und 3-D-Grafik
in folgenden Arten: Linien, Balken, Flächen, Kuchenver-
Schon mit den »Easy Click«-Systemen für mono- chrome und Farbtintenstrahl- drucker der HP-DeskJet-Reihe hat Pelikan Hardcopy eine sinnvolle Alternative zum Neukauf von Tintenkasetten geschaffen. Durch die Tren- nung von Tank und Kopf (mit Düsen), lassen sich die Kartu- schen bis zu zehnmal nachfül- len. Was die Farbtinte betrifft, wurde das System nochmals verbessert: Es läßt sich nun die Tinte pro Farbe wechseln. Preis Adapterset inkl. Druck- kopf und drei mal drei Farb- Tanks 190 Mark, einzelner Farbtank 20 Mark.
Pelikan Vertriebsgesellschaft.mbH & Co. KG, Podbielskistr. 141, 30177 Hannover, Tel. (05 11) 69 69-0, Fax (05 11) 69 69-212
teilung, B-Spline, X-Y, X-Y-Z und einige mehr. Werden die Daten während der Darstel- lung als Diagramm geändert, aktualisiert FinalCalc auch das Chart. Auf Wunsch las- sen sich derartige Diagram- me auch animieren und als Animation speichern.
Nach einem Systemabsturz muß die vorher bearbeitete Tabelle nicht verloren sein, denn davor schützt ein spezi- elles »Recover«-Programm, das versucht, die verlorenen
Daten zu retten. Plattform- übergreifend im- und expor- tiert FinalCalc auch Lotus-1- 2-3-Dateien.
Preis: 350 Mark.
AmigaOberland, In der Schneithohl 5, 61476 Kronberg, Tel. (0 61 73) 6 50 01, Fax (0 61 73) 6 33 85
MI Schriftverwaltung FontManager Der »FontManager« ist ein
Zusatzprogramm für »Final- Writer«e und »FinalCopy«.
pe Z were ln
Mit ihm lassen sich die Zei- chensätze wesentlich kom- fortabler verwalten als über die eingebauten Funktionen:
Es können beliebig viele Schrift-Pfade angemeldet und deren Zeichensätze dann in eine Liste von Schrift-Famili-
Ei Recycling
Rückkauf-Aktion
Was die Tintenpatrone für den Füller ist, ist das Toner- modul für Laserdrucker. To- nermodule wandern immer noch auf den Müll, nur weil der Toner verbraucht ist. Meist sind 80 Prozent hochwertiger technische Teile - wie z.B, Fo- toleiter — voll funktionsfähig.
Mit einer Rückkaufaktion will Pelikan Hardcopy diesem ökonomischen und ökologi- schen Unsinn entgegentreten. Je nach Tonermodul erhält man eine Vergütung von bis zu 20 Mark für zurückge- schickte gebrauchte Tonerkar- tuschen (z.B. HP Laserjet 4L). Im Werk in Egg in der Schweiz
” r u. h In Form dieses Briefes möchte)!"
Alles im Griff: Mit dem FontManager ersparen Sie sich lan- ges Suchen nach Ihren Schriften
en eingeordnet werden. Die
einzelnen Schrift-Stile Su Schrift-Familie erscheinen nicht in einer zusätzlichen Stil-Liste. Sind die Zeichen- sätze angemeldet, genügt ein Doppelklick und markierte
2] into
Textbereiche bekommen ein neues Outfit.
Der FontManager öffnet ein eigenes Fenster und klinkt sich bei Bedarf auch in den Bildschirm der Textver- arbeitung ein. Preis: 30 Mark (Vorkasse).
Gunther Lemm, Süttorf 8, 29588 Oetzen
werden die Module sorgfältig zerlegt, aufgearbeitet, mit größerem Tonertank ausgestat- tet und mit Spezial-Toner be- füllt. Danach steht die doppel- te Tonermenge zur Verfügung. Die leeren Module werden ans Pelikan Hardcopy Recycling- Center, Neue Straße 19, 52382 Niederzier geschickt.
Auskunft über die aktuelle Rückkaufliste und die ty- penspezifische Vergütung er- hält man über die Pelikan Hardcopy Hotline Tel. (05 11) 39 98-128 oder via Gratis-Fax Fax (01 30) 85 83 89.
Pelikan Vertriebsgesellschaft mbH & Co. KG, Podbielskistr. 141, 30177 Hannover, Tel. (05 11) 69 69-0, Fax (05 11) 69 69-212
EI Computer-Kunst
Bemalte Gehäuse
Wer ist nicht vom Compu- ter-Einerlei gelangweilt — ein Gehäuse wie das andere. Doch damit ist jetzt Schluß. Der koreanische Künstler Min Jul verwandelt Fronten und komplette Computer mit Öl- farbe in kleine Kunstwerke.
Ob diese Art von »Compu- ter-Kunst« Zukunft hat, hängt auch von der Aufgeschlossen- heit der Anwender ab und ob sich der Computer als Be- standteil der Wohnungsein- richtung durchsetzt.
Eine echte »Min Jul«-Front gibt's ab 50 Mark. Entweder ganz nach Geschmack des Künstlers oder vom Kunden vorgegeben, erhalten die Blen-
Ei Dateimanager
MaxonTOOIS 2
Eine Alternative zu Shell und Workbench stellt der Dateimanager »Maxon- TOOLS 2« dar. Operationen wie Kopieren, Löschen und
Verzeichnissen sind mit we- nigen Mausklicks erledigt - schnell und intuitiv.
Die Zweite: Die Helen mit- gelieferten Piktogramme er- leichtern die Konfiguration
Besonderes Merkmal ist die
direkte Unterstützung von Ar-
‚chiven (LhA und LZX), die es
ermöglicht, gepackte Dateien wie normale Verzeichnisse zu behandeln. Erkannt werden
Anzeigen von Dateien und
Kunst: Der Künstler Min Jul verwandelt öde »Einheitski- sten« in Kunstwerke
den ein komplett neues Ausse- hen. Wer etwas mehr Kunst wünscht, kann auch den kom- pletten Computer verschönern lassen - mit ca. 500 Mark ist man dabei. Das Kunstwerk kommt in echter Ölfarbe und ist nach der Behandlung mit Klarsichtlack gut geschützt.
RBM Computertechnik, Kleinenberger Weg 2
33100 Paderborn, Tel. (0 52 51) 6# Tel. (0 52 51) 64 06 55
auch unterschiedliche Dateitypen. So öffnet sich per Doppelklick auf ein Textdokument auto- matisch die zugehörige Text- verarbeitung. Die Datatypes
‘von Amiga-OS 3.x werden
ebenfalls unterstützt.
- Neu in Version 2.0
& direkte LZX-Unterstützung
& Nutzung von Bild-Dataty- pes (ab Amiga-OS 3.0)
& Abspielen von Sound- tracker-Musikstücken
» 200 Symbole (Piktogram- | me) im Lieferumfang |
» erweiterte Dateityperken- |
nung
& neue Popup-Menüs
» Vergleichen von Verzeich- nissen
& Ver- und Entschlüsseln von Dateien
& Einbinden eigener Lauf-
werkssymbole
& neue und erweiterte Ein- steller Preis: 100 Mark, Update
‚von VI auf V2: 40 Mark
MAXON Computer GmbH, Industriestr. 26, 65760 Eschborn, Tel. (0 61.96) 48 18. 11, Fax (0.61 96)4 1885 BR
BERFREREONGEN ®
KURZMELDUNGEN
I | AsimCDFS 3.4: Die neue Version unterstützt nun auch die CD-ROM-
I Laufwerke Pioneer »DRU-124 X« und Nakamichi »MBR-7.4«. Im
‚ Dateisystem wurden einige Fehler behoben, die auch im Zusammen-
ı hang mit der »Meeting Pearls«-CD zutage traten. Das RockRidge-For-
I mat wird nun auch mit Extensions unterstützt. Preis: 120 Mark, Upda- te von 3.x auf 3.4 kostenlos (frankierter Rückumschlag erforderlich).
ı I-Card: Die Ethernet-Karte von Interworks für den PCMCIA-Steckplatz
I des Amiga 1200 und 600 ist ab sofort lieferbar. Die Karte kommt mit SA-
NA-II-Treiber und läuft damit unter jeder Netzsoftware. Preis: 450 Mark.
ı Amiganet: Die Ethernet-Zorro-Il-Steckkarte von Hydra-Systems für
I Amiga 2000, 3000 und 4000 wird ebenfalls mit SANA-II-Treiber ge- liefert. Sie ist die einzige Karte für die Novell-Client-Software verfüg-
ı bar ist. Preis Hydra-Karte: 350 Mark.
| Hirsch & Wolf oHG, Mittelstr. 33, 56564 Neuwied, Tel. (0 26 31) 83 99-0, 1 Fax (0 26 31) 83 99-31
Berichtigung: Für den Epson »Stylus Color Pro« gibt's derzeit nur ei- I nen Treiber in »Turboprint Professional 4.x« und nicht, wie im Test- t bericht der letzten Ausgabe angegeben, in »Studio 2«. Auch wurde ‚d Hin
l
Es
r Preis von Studio 2 falsch angegeben. Es kostet ca. 130 Mark.
AMIGA Spezial 1/96 wurde bei den Diskettenmagazinen die Serie »Amiga Energy« erwähnt. Das Disketten-Magazin wurde eingestellt. I Bitte rufen Sie die angegebene Vertriebsadresse nicht mehr.an.
: Turboprint Professional 4.1: Die Druckersoftware von Irsee wurde
I nochmals verbessert: Die Farbkorrektur TrueMatch und die Rasterung | jiesen nun in erweiterter und überarbeiteter Form vor. Auch sind jetzt ı Treiber für die HP-Desklet-Modelle »660« und »850«, Epson-Stylus-
I Drucker »Il« und »Il S« und Canon »BJC-610« (inkl. 720 dpi) dabei.
| Der Druckmanager erhielt CyberGraphX-Unterstützung (bis 16 Mio.
ı Farben) und liest jetzt auch die Dateiformate JPEG und BMP. Preis:
1 149 Mark, Update: 4.0 auf 4.1 30 Mark (inkl. Versandkosten, keine
| Originaldisketten einschicken). Registrierte Benutzer werden zum
ı Jahreswechsel angeschrieben.
5, Meinrad-Spieß-Platz 2, 87660 Irsee, Tel. (0 83 41) 7 43 27,
MainActor Broadcast 1.03: Die neue Version der Animationssoftware ı unterstützt nun die Animationsformate CyberVision, PiccoloSD64 I bzw. Piccolo Classic und Spectrum (je 8, 16 und 24 Bit). Auf Cyber- | GraphX-Systemen ist es jetzt möglich, Animationen in einem Fenster ı abzuspielen (auch in 16 und 24 Bit). Das Quicktime-Lademodul un- | terstützt zusätzlich die Codierungen RLE 1, 16 und 24 Bit. Außerdem wurden die Ditheringroutinen verbessert und beschleunigt. Der Patch ı kann über die Support-Mailbox Tel. (02 41) 4 09 04 46 oder im Inter- D/wurw.ac-copy.com/mactr.html« kostenlos abgeholt wer- eis Mai nActor Broadcast: 400 Mark. Sarstedt, Tel. (0 50 66) 70 13-0, Fax (0 50 66) 70 13-49 I Workbesch ADD-ON.CD Vol.1: Auf der CD findet man viele PD- j Programme bereits fertig installiert. Jedes ist direkt von der CD start- i und zusätzlich via Installer auf die Festplatte installierbar. Viele | Shareware-Programme auf der CD können zu einem Vorzugspreis registriert werden. Preis: 40 Mark.
Stefan Ossowskis Schatzeu he GmbH, Veronikastr. 33, 45131 E l Fax (02 01) 79 8% I Steuer-Profi CD-Collection: Die CD beinhaltet die Vollversionen der ı Jahre '93 bis "95 inkl. der entsprechenden Handbücher auf CD. Als I Bonus sind die Vollversionen von »Haushaltsbuch 3.0« und einige I Steuergesetze im AmigaGuide-Format enthalten. Preis 70 Mark.
Stefan Ossowskis Schatztruhe GmbH, \ Essen, Tel. (02 01) 78 87.78,
I Fax (02 00 798447
I Textil-Druck: Die Firma Compedo bietet eine Spezialfolie an, mit der l sich Textilien bedrucken lassen. Die Folie kann von Tintenstrahl-
ı druckern ohne Spezialtinte bedruckt werden. Anschließend bügelt
I man das Motiv auf T-Shirts o.ä. Preis: 10 Blätter DIN-A3 60 Mark.
I Compedo GmbH, Postfach 1352, 58583 Iserlohn, Tel. (0 23 71) 8 28 80, I Fax (0 23 71)82 8855
Weihweg 95, 31157
Essen, Tel. (02 01) 78 87 78,
Veronikastr. 33, 45131
KURZMELDUNGEN KURZMELDUNGEN
FrameMachine. :
Scala MM400 40007 4.498,-- DM Adorage 2.5 AGA ga Monitor 14" 598,-- DM Monument-Designer 398,--
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Computergrafik in live Videos einblenden odereinezeichen ; 1 .798,-- DM "trick-Animation vor realem Videohintergrund? Das Neptu ok wird einfach zwischen den Amiga und einen
Ki Autofader, Softwaresteuerung oder manueller 1 BEE a Her Alphachannel und bester Bildqualität macht Vid a er) ORDER Sitius-Genlock
Bedienerfreundlichkeit und Softwaresteuen
Maßstäbe". Von allen 3 Amiga- Fachze des Jahres "94 gewählt!
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lock bietet zusätzlich zu den Features ue-Box Keying, Bypass, Stereo-Audioteil Bingang, RGB-Farbkorrektur, Testbildgenerator funktion und IC- "Display.
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D: Welt hat den Amiga
zurück und nun ist es Zeit, den früher unangefochte- nen Grafikcomputer wieder nach vorne, an die Spitze zu bringen. Die wichtigste Ent- scheidung — für den Einsatz der PowerPC-Prozessoren - ist gefallen und damit kann man voller Hoffnung für das Jahr 1996 sein. Da auch »phase5« an PowerPC-Prozessor-Karten und der passenden Software arbeitet, können in 1996 alle Amiga-Freaks auf den Schnell- zug Richtung mehr Leistung aufspringen. Damit ist es an der Zeit zu klären, was es mit den PowerPCs auf sich hat.
EI Power to the people!
Im Oktober 1991 kündigten IBM, Apple und Motorola eine Allianz zur Entwicklung und Vermarktung einer gemeinsa- men RISC-Architektur, genannt PowerPC, an. IBM verwendet seit einigen Jahren in ihren er- folgreichen RS/6000-Worksta- tions die Power-Architektur (POWER = Power Optimized With Enhanced Risc). Die von Power abgeleiteten und dazu kompatiblen PowerPC-Prozes-
1996 steht vor der Tür.
Der Amiga ist wieder
dabei,
gewissen Jahr 1995. Wie geht es weiter, was bringt das nächste Jahr? Dieser Artikel ver-
rät Ihnen schon heute,
was kommen wird.
nach einem un-
2
EM Das Jahr 1996: Was es (wahrse heinli
Fantastisch«
€ Zukunft - =
Zukunftsfäntasien? - $
de damit der erste PC-Herstel- ler, der voll auf RISC setzt. Sofort nach Unterzeichnung des Vertrags wurde in Austin/Texas das von IBM und Motorola gemeinsam betriebe- ne Entwicklungszentrum »So- merset« geschaffen und mit den modernsten Entwick-
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8 88089 _ ® Powerpe. 504 BEREITS 8 1 8 7
1.0 = Pentium mit 50 Meiz von Dell
Im Vergleich: Hier wird klar, daß ein PowerPC nicht nur den neusten Intel-Produkten die Schau stiehlt, sondern auch Ami- gas richtig in Schwung bringen kann
soren ermöglichen IBM, diese Workstations preisgünstiger zu bauen und auch dazu kompa- tible PCs zu entwickeln. Motorola wollte durch Po- werPC seinen Marktanteil im bisher von Intel monopolartig beherrschten PC-Prozessor- markt deutlich erhöhen. Apple wollte alle seine Systeme auf PowerPC umstellen und wur-
lungstools ausgestattet. Dort arbeiten rund 300 Ingenieure (je 150 von IBM und Motoro- la) an der Entwicklung der Po- werPC-Prozessoren. Schon im Oktober 1992, nach nur ei- nem Jahr der Zusammenar- beit, präsentierte man Muster des sors. Dieser Chip mit der Be- zeichnung »MPC601« leistet
ersten PowerPC-Prozes-:
67 SPECmarks (Leistungswert anderer Reihenfolge fertigstel- vergleichbar dem Intel-Prozes-- lien. 3% sie aus dem Speicher sor Pentium summer f order). Jede Einheit hat ihren eigenen Satz EB Von Power zu PowerPC om Ressourcen (z.B. Adress- Wie schon enwähnt, sind kelkulation), um die Kommuni- die PowerPC-Prozessoren von kalion zwischen den Einheiten der POWER-Architektur abes- zu minimissen. Dies alles ist leitet. Diese bei IBM in den tr den Programmierer unsicht- späten 80er Jahren entwickelie bar 25 micht nur das Pro- Archüehiii erfüllt die klass# ssammissen vereinfacht, son- schen Konventionen seiner dem auch Soimware-Kompatibi- RISC-Architektur, d.h == für ls Prozessoren der > alle Befehle haben eine feste Pomer?C-#zmilie sicherstellt. Länge (zur Vereinfachung =, hüges Architektur- der Befehlsauswertung merikmmal ist auch, daß die D Register- on Load’Sto- Fiießounktarithmetik einen re)-Architektur mit nur ein- iesien Bestandkeil bildet und fachen een ngsmod kein opüonaler Zusatz oder DO relativ einfache Befehle schwerälliger Koprozessor ist. D viele, nicht spezialisierte Sie -d analog den Integer- Register oder I\osischen Operationen & Befehle mit drei unabhängi- direkt vom Befehlssatz unter- gen Operanten (zwei Quel- siizi Die Fließpunkteinheit len, ein Ziel). hat dazu einen zusätzlichen Die Power-Architektur war Satz won 32 Registern. Es wird von Anfang an als Parallel-Ar-- sowohl einiache als auch dop- chitektur (superskalar) geplant pelie Flis&ounk we Einzelne Befehle eines Pro- wuntersiizt alle Operationen gramms werden dabei an meh- arbeiten aber doppelt genau. rere, unabhängige Aus- Das erste Ziel der Allianz führungseinheiten verteilt und bestand darin, die Multichip- parallel (gleichzeitig) ausge POWER-Architektur von IBM führt; sie lassen sich sogar in so anzupassen, daß sie in ei-
nen einzigen Chip paßt, den man in großen Stückzahlen fertigen kann. Dabei wollte man zu POWER (und damit zur Software der IBM-Work- stations) kompatibel bleiben und eine Architektur für das Jahr 2000 und danach schaf- fen — mit sehr aggressiven Plä- nen für PowerPC-Prozessoren höchster Leistungsfähigkeit, aber auch Varianten mit gerin- gem Stromverbrauch und Chipgröße.
Die wichtigste Änderung war dabei die Erweiterung der Architektur auf 64 Bit. Es sind aber sowohl 32-Bit- als auch 64-Bit-Versionen von Power- PC-Prozessoren möglich, wo- bei 64-Bit-Implementierungen im 32- oder 64-Bit-Mode (um- schaltbar vom Anwenderpro- gramm) betrieben werden können.
EI Die PowerPC-Familie
Mit diesen Änderungen hat man die Voraussetzung für ei- ne Familie kompatibler Power- PC-Prozessoren geschaffen, die den gesamten Computermarkt abdeckt, von kostengünstigen und stromsparenden CPUs für Industrieanwendungen bis zu hochleistungsfähigen Mehrpro- zessorsystemen. Der »MPC 601« ist die erste Implementie- rung der PowerPC-Familie. Er ist eine 32-Bit-Version (32-Bit- Adresse, 64-Bit- Daten) der 64- Bit-PowerPC-Architektur. Sein Zielmarkt sind, genau wie der seines Nachfolges, dem »MPC601v«, leistungsfähige PCs und kleinere Workstations.
Das nächste Mitglied der PowerPC-Familie ist der »MPC603« und der erweiterte »MPC603e«. Sein Zielmarkt sind die tragbaren PCs, da er Kosten- und in punkto Strom- verbrauch optimiert wurde.
MP603: Die hohe Dichte ist bereits bei dieser Generation zu sehen. Die Bereiche der CPU sind mit Rahmen verse- hen und bezeichnet.
AMIGA-MAGAZIN 1/1996
Der MCP603e hat ein intelli- gentes Power-Management auf dem Chip.
Integriert sind, wie beim MPC601 Integer- und Fließ- punkt-Einheit, MMU und ein Cache für Daten und Befehle. Gefertigt wird er in CMOS- Technologie. Dieser Prozessor scheint wie für den Amiga- 1200-Nachfolger geschaffen, speziell durch seinen sparsa-
men Energieverbrauch und den günstigen Preis. Ebenfalls fertig ist der
»MPC604«. Er soll für Hoch- leistungs-PCs, Workstations sowie Server im unteren Lei- stungsbereich dienen und ist deshalb mit einer sehr lei- stungsfähigen Fließkommaein- heit mit doppelter Genauigkeit ausgestattet. Dieser Prozessor soll laut AMIGA Technologies in die High-End-Amigas.
Der »MPC620«, bereits als Testmuster vorhanden, wird die erste volle 64-Bit-Implementie- rung des PowerPC und das Flaggschiff dieser RISC-Familie sein. Mit 150 MHz eignet er sich ideal für Hochleistungs- Workstations, Server und Multi- prozessor-Supercomputer.
PowerPC 615 - Phantom oder Überflieger?
In IBMs Chipschmiede brodelt es. Wie die letzten Meldungen aus der amerikanischen Presse [1] verraten, wird es wohl Mitte 1996 ei- nen PowerPC-Prozessor geben, der eigentlich aus zwei CPUs be- steht, diese aber auf einem Chip vereint: den »PowerPC 615«. In ihm werkelt ein PowerPC-Kern und ein kompletter 486 (die man in Win- dows-PCs findet). Dazu soll dieser noch Pin-kompatibel zum Pen- tium-Pro (dem neuen Flaggschiff von Intel) sein; d.h., man kann den
Pentium rausziehen und den PowerPC 615 reinstecken.
Mit dieser CPU wäre es möglich, in einem Rechner alles an Betriebssy- stemen zu verwenden, was das Herz begehrt: Amiga-OS 4.0, Mac-OS 7.5, Windows 95 oder NT sowie Linux und NeXT-Step (genug Festplat- tenplatz und RAM vorausgesetzt). Damit ließen sich PowerPC-Rechner bauen, die sich in Notfällen (falls jemand auf Word nicht verzichten kann) auch wie flotte Intel-PCs verhalten. Ein genialer Schachzug!
Mi Qual der Wahl
Eine ausgefeilte Mikropro- zessor-Architektur ist zwar sehr schön, aber ohne entsprechen- de Software nutzlos. Und Basis jeder Software ist das Betriebs- system. Eines der Ziele der Alli- anz Apple-IBM-Motorola war es, alle führenden Betriebssy- steme für die PowerPC-Archi- tektur zu gewinnen. So wurde von Apple das MacOS und von IBM das AIX (IBMs Version von Unix und Betriebssystem auf
den RS/6000-Systemen) und OS/2 portiert. Das starke Interesse von
AMIGA Technologies am Po-
TIIDATA CACHE
werPC und die enge Zusam- menarbeit mit Motorola sowie die Annäherung an IBM und Apple läßt die Vermutung zu, daß auch das AmigaOS auf der PowerPC-Plattform laufen soll. Zu hoffen bleibt jedoch,
daß AMIGA-Technologies auch weiterhin eine eigene Amiga-Plattform mit leistungs- fähigen Custom-Chips und ei- genem Bus-System anbietet, um dadurch dem Anwender in bestimmten Bereichen ein (den anderen) überlegenes Sy- stem bieten zu können.
El Amiga-OS 4.0
Nachdem die Entwicklung des Amiga-OS bei Version 3.1 ins Stocken geriet und nun schon eineinhalb Jahre wenig Entwicklung stattgefunden hat, bietet die Einführung der Po- werPC-Prozessoren die Chan- ce, bedingt aber auch die Not- wendigkeit, Teile des Betriebs- systems komplett neu zu pro- grammieren und zu moderni- sieren.
Hierzu gehört natürlich, daß grundlegende Teile des Ami- ga-OS (wie der Multitasking- Kern »Exec«) von 68000-Ma- schinensprache in PowerPC- Code umgesetzt werden.
Ein Emulator wird im Power-Amiga Programme aus- führen können, die für alte Amigas geschrieben sind und vollautomatisch erkennen, wie das Programm zu behandeln ist. Als Benutzer wird man
13
Die PowerPC-Familie MP601
nichts davon bemerken - bis auf den enormen Geschwin- digkeitsunterschied, wenn kei- ne 68000-CPU zu emulieren ist, sondern alle Register der RISC-Technologie gezogen werden können. Schon bei der Installation erkennt dann der Installer, ob in dem Rechner eine 68000-CPU steckt. oder nicht, und kopiert die richti- gen Programme auf die Fest- platte.
Damit kann das Software- Angebot nur noch größer wer- den, als es schon ist. Sollte sich AMIGA Technologies dar- überhinaus dazu entschließen, sich an die erst kürzlich verab- schiedete Rechnernorm »Po- werPC-Platform« zu halten, kann man auf den zukünftigen Amigas auch andere Betriebs- systeme einsetzen. Dies gilt auch umgekehrt: Das Amiga- OS wäre dann auf allen Po- werPC-Rechnern lauffähig. Vielleicht fallen damit die Rechner-Preise wie bei den Prozessoren — denn ein Power- PC ist jetzt schon deutlich bil- liger als eine 68060-CPU.
Auf der Entwicklerkonferenz anläßlich der CeBIT '95 in Hannover hieß es zwar, auch »RTG« (die systemkonforme Einbindung von Grafikkarten ins Amiga-OS) sei zu 90 Pro- zent fertig, dies muß jedoch bezweifelt werden, da es für Entwickler von Amiga-Firmen bisher keinerlei Unterlagen
und Workstations a
Erste PowerPC-Generation; für Deep Comp entwickelt. MP601v Zweite Generation; 100 MHz; für Desktop- -Rechner
gibt, wie RTG zu nutzen sei. Vielmehr zeichnet sich »Cy- berGraphX« als De-facto-Stan- dard ab, den jedes Programm unterstützt, das 24-Bit-Bilder bearbeitet oder anzeigt.
Weitere Amiga-OS-Entwick- lungen laufen zwar schon, werden aber noch unter Ver- schluß gehalten. Man darf ge- spannt sein.
Wer glaubt, der PowerPC sei deshalb reine Zukunftsmu- sik für "96, täuscht sich: »pha- se5« arbeitet nicht nur an der PowerPC-Prozessor-Karte, sondern auch in- tensiv an der Por- tierung des Ami- ga-OS-Kerns
ie: So germany rat to erw germany neigen 7283 .382
lung. Ein neuer Amiga 1200 wird zur CeBIT '96 fertig sein, der nicht nur über eine schnel- lere CPU verfügen soll, sondern sich auch ohne Einsteckkarte mit RAM aufgerüsten läßt.
Nachdem die ersten Amiga 4000 Tower noch mit 68040- CPUs auf den Markt kommen, hat AMIGA Technologies schon fest eingeplant, die nächste und letzte Generation der 68000-Reihe einzusetzen: den 68060. Der 060-Tower wird wahrscheinlich bis zur CeBIT erhältlich sein.
(zwar in Zusam- menarbeit mit, aber dennoch un-
1 rn Zinn
rer — | Ei BEI IFA EEE SRORD Se
We're say, kzmar cıtis DE we be ee GERMAN een Dan But you we inwerd un check rtbe our service. Thanks for joiräng us,
Immer online: In Zukunft wird
wirfiche und spuenende Infermations- und ui vielen Firmen, Organiszionen und Verbänden ürekı in Konzakı seien.
Pressester meinen un rue he Nesigerten
ee arnien zabkeiche: Kommunikstionsangebote und:
bald jeder seinen täglichen Infor- mationshunger per T-Online oder im Internet
stillen
abhängig von AMIGA Tech- nologies). Mit einer lauffähi- gen Karte kann man Mitte des Jahres rechnen.
EI Die nächsten Amigas Auch bei den bestehenden Rechnern läuft die Entwick-
_ (geringere Leistung) MP603 Speziell für Notebooks interessant; durch stromsparendes Design auch für Amiga-1200- Nachfolger geeignet MP603e Erweiterte Funktionalität und mehr Leistung.
MP604 Prozessor der zweiten Generation; entwickelt für Desktop- Systeme und Workstations; u Anee -4000-Nachfolger geplant
‚MP620 Hochleistungs-64-Bit- Prozessor für a ur Server und
Systeme
3 Online-Run
1996 wird auf jeden Fall das Jahr der Online-Medien. Was 1995 - besonders in der 2. Hälfte - richtig Fahrt erhielt, wird nächstes Jahr zum Status quo gehören: Online-Dienste und Netze.
Momentan noch sehr stark ist T-Online (alias Datex-] alias Btx), das vor allem von den vielen Bankkunden lebt. Dank sicherer Bankaktionen und dem neuen Kit-Standard, der für wesentlich bessere Op- tik sorgt, wird es sicherlich noch weiter wachsen.
Wer international orientiert ist und dahin will, wohin alle wollen — ins Internet — liegt voll im Trend. Die Gebühren der Internet-Anbieter sinken; ständig werden neue Kapazitä- ten geschaffen, um Schnellig- keit zu sarantieren. So kann
man schon heute über T-Onli ne und CompuServe billig aber langsam am Internet teil haben. Wer 30 Mark pro Mo nat investiert, kann mittlerwei le (ohne Zeit- und Datenbe schränkung) überall per Ortsta rif ran (Infos: http://www.pro tel.de oder Tel. (0 18 05) 3( 41 27). Bleibt man innerhalt Deutschlands, geht es pe »germany.net« sogar gratis - bis auf die Telekom-Kosten. Schon jetzt findet man nich nur Computer-Themen in deı Netzen. Die meisten Angebot« sind Informationen zu Themeı des Alltags. Wie es aussieht wird das Internet das Fernse hen der Zukunft, für jedeı nützlich und ständig abrufbar.
EB Scheibchenweise
Der Ausbau der Netze steh in direkter Konkurrenz zu deı CD-ROMs und -Laufwerken die dieses Jahr bereits eineı Boom zu verzeichnen hatten Kein anderes Medium biete soviele Programme und Dateı zu einem so niedrigen Preis Mit 6fach- und 8fach-Speed Laufwerken kommen sie deı Festplatten von vor drei Jahreı erstaunlich nah und bilden ei ne perfekte Ablage für PD-Pro gramme und Animationen.
Für Amiga-CDs gilt außer dem, daß die hohe Qualitä einiger CD-ROM-Serien stet für Super-Software zu äußers niedrigen Preisen sorgt. D liegt AMIGA Technologies mi dem neuen CD-ROM-Lauf werk für Amiga 1200 genaı richtig.
Auch kosten CD-Brenne nicht mehr die Welt (momen hon unter 2000 Mark Setzt sich der Trend fort, kanı man bald selbst Daten- un: Musik-CDs brennen — gerad
tan SC
bei Musik-CDs lohnt sich da: ein CD-Rohling kostet etwa 1. Mark.
rb/dg/ab
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AKTUELL
Mehrfach angekündigt ist M Vorstellung: Amiga 4000 Tower er nun endlich lieferbar: der Amiga 4000 Tower. AMIGA Technologies hat a $ a uU m W U n e r bereits die ersten Geräte aus neuester Fertigung auf der Computer '95 vorge- Es ist also soweit: der Tower stellt. Wir zeigen Ihnen auf ist fertig und lieferbar! Dabei brandheißen Bildern, was bleiben die Spezifikationen
in ihm steckt.
EI von Achim Berndt Christian Karpf
ür den Heimanwender war
der Amiga 4000 im Desk- top-Gehäuse völlig ausrei- chend. Vielen professionellen Entwicklern, aber auch ambi- tionierten Privatanwendern reichen das Gehäuse und die angebotenen Steckplätze je- doch nicht aus. Um diesen Engpaß zu knacken, gibt es nun den Tower und künftig nur noch diesen. Amiga 4000 im Desktop-Gehäuse gehören der Vergangenheit an.
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denen des Amiga-4000-Desk- top sehr ähnlich. Der Unter- schied liegt im Detail.
Der offensichtlichste und auch wichtigste Unterschied ist die Größe des Gehäuses. Für viele Anwender war der Desktop zu eng für Erweite- rungen mit Laufwerken und Steckkarten. Beim Tower kein Thema mehr: Mit insgesamt sechs 5,25-Zoll-Schächten ist der verwöhnteste Erweite- rungskünstler vollauf befrie- digt. Dabei sind drei Schächte horizontal, zwei vertikal extern und einer intern. angeordnet. Auch die fünf Zorro-Il-/Zorro- III- und die vier PC/AT-Steck- plätze erlauben eine wahre Flut an Steckkarten, ganz zu schweigen von den zwei Video-Slots.
Einen großen Vor- wurf seitens der Käu- fer hat AMIGA Tech- nologies nun entkräf- tet: Zum vom Amiga
Motherboard ein
Der Amiga 4000 Tower: In voller Pracht steht er da, im elegan- tem Design mit fünf frei zugänglichen Schächten
»Bus-Mastering« 32-Bit-Über- tragungen bis zu 22 MByte/s erreichen. Die ganze Welt der SCSI-Medien steht dem Ami- ga-Anwender wieder zur Ver- fügung und das serienmäßig. Interessant ist auch der Auf-
4000 bekannten Fast-SCSI-2-Host-Adapter. Da- durch kann man bei der Her- AT/IDE-Controller bei kann man durch stellung auf ein Standard-PC- gesellte sich auf dem 68030/68040 kompatibles äuse zurückgreifen, was
m Preis niederschlägt.
nachahmungswürdige Funktion hat man dem Tower auch noch spendiert: Um das mit den Ab- nden auf dem internen SCSI-Host-Adapter ab-
bau der Anschlüsse. Sowohl zuschließen, hat der Amiga ei- Maus und Joystick als auch nen Schalter, mit dem die Wi- die weiteren Schnittstellen wie derstände de-/aktiviert werden. serielle, parallele, Video, Au- Einige Kleinigkeiten, die dio und SCSI sind auf einer aber den Einsatz einer solchen Platine untergebracht. Da- Rennmaschine wesentlich er-
leichtern, haben ebenfalls Zu- Von hinten: Die Ports befin- gang zur Serie erhalten. Der den sich auf der aufrechtste- von Amiga 3000 Tower be- henden Platine. Das ermög- kannte Lautsprecher ist dazu- licht den Einbau des Amiga gekommen und kann sogar 4000 in ein PC-Gehäuse. ein- und ausgeschaltet wer-
AMUGA-MAGAZIN 1/1996
Technische Daten
Prozessormodul (Standard) Taktfrequenz (MHz) Custom-Chips Controller-Chip
Fast-RAM std./max. Chip-RAM std./max. ROM (KByte)
Externe Schnittstellen
Interne Schnittstellen
Videosteckplatz Tastatur
Maus Festplatten/Diskettenl. Externes Disketten!. Video
Farbpalette Hor. Frequenzen (kHz)
Ver. Frequenzen (Hz) Ton
Uhr/Kalender Netzteil (Watt)
Gehäuse H/B/T (cm) extern
intern Schalter
Anzeigen
Bemerkung
Preis
AMIGA-MAGAZIN 1/1996
Amiga 4000
680x0 (680EC30/68040) 25
AA-Multichip 16-Bit-AT/IDE
4/16 MByte
2/2 MByte
512
Tastatur Maus/Joystick Seriell
Parallel Diskettenlaufwerk Video Stereo-Audio
vier Zorro-N/Zorro-Ill Lokaler Bus
drei PC/AT
AT/IDE Diskettenlaufwerk Interner Audio-Eingang
24 Bit 96 Tasten
Standard
—/3,5 Zoll, 1,76 MByte maximal zwei
RGB, analog und digital PAL und NTSC
16,8 Millionen
15,6 bis 31,4
50 bis 73
4 Kanäle
Ja/Ja
150
vier Standardverbinder
zwei 3,25-Zoll-Verbinder Desktop
zwei 3,5-Zoll-Schächte (hor.) ein 5,25-Zoll-Schacht (hor.)
ein 3,5-Zoll-Schacht Ein/Aus
Betrieb Ein Festplattenzugriff
Amiga 4000 Tower 680x0 (68040/68060) 25
AA-Multichip 16-Bit-AT/IDE 32-Bit-Fast-SCSI-2 4/16 MByte
2/2 MByte
512
Tastatur
Maus/Joystick
Seriell
Parallel Diskettenlaufwerk Video
Stereo-Audio Fast-SCSI-2
vier Zorro-Il/Zorro-Ill Lokaler Bus
drei PC/AT parallel zu Zorro ein echter PC/AT AT/IDE
Fast-SCSI-2 Diskettenlaufwerk interner Audio-Eingang zwei 24 Bit
96 Tasten
Amiga 3000/T Stecker Amiga 3000 T
1 GByte/3,5 Zoll, 880 KByte maximal zwei
RGB, analog und digital PAL und NTSE
16,8 Millionen
15,6 bis 31,4
50 bis 73
4 Kanäle
int. Lausprecher, schaltbar Kopfhörerbuchse
Ja/la
250
Tower, 53/52/17
drei 5,25-Zoll-Schächte (hor., auch für 3,25-Zoll) zwei 5,25-Zoll-Schächte (ver.) ein 5,25-Zoll-Schacht (ver.) Schlüsselschalter
Ein/Aus
Reset
Lautsprecher Ein/Aus Betrieb Ein Festplattenzugriff Lautsprecher Aus SCSI-Abschlußwiderstand
_ extern schaltbar
4498 Mark
den. Um den Sound des Ami- ga ungestört genießen zu kön- nen, ist auch ein Kopfhöreran- schluß vorhanden.
Auch der beim Amiga 4000 besonders vermißte Reset-Ta- ster wurde in die Front einge- setzt, neben dem obligatori- schen Schlüsselschalter. Tasta- tur und Maus sind vom Amiga 3000 Tower übernommen, so daß der Stecker wieder ein 5poliger-DIN-Stecker ist.
Geblieben ist der Prozessor- Steckplatz, auf dem eine Pro- zessorkarte ruht, die mit ei- nem 68040 mit 25 MHz aus- gerüstet ist. Optional gibt‘’s auch eine 68060-Turbokarte.
Amiga- und vier PC-Steckplät- ze sowie die zwei Video-Slots
Leider hat es beim Tower nicht nur Forstschritte gege- ben: Die bisherigen High-Den- sity-Laufwerke mußten norma- len Double-Density-Laufwer- ken weichen, da die 1,76- MByte-Drives von Chinon nicht mehr hergestellt werden.
Auch werden die gleichen RAM-Bausteine, 32-Bit, 80 ns, eingesetzt. Maximal 2 MByte Chip-RAM und 16 MByte Fast- RAM haben auf der Mutterpla- tine Platz.
Die Amiga-Serie hat damit eine Abrundung im oberen Be- reich erfahren, die auch profes- sionellen Anwendern den Ein- satz des Amiga erlaubt. |
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benbei noch eine Menge in-
teressante CDs vor.
EB von Thomas Fischer
uf der Computer '95 offen-
barte sich der Trend ein- deutig: endlich steigt das Ange- bot an Silberscheiben für den Amiga. Gleichzeitig fallen die Preise für CD-ROM-Laufwerke in den Keller. Double-Speed- Laufwerke bekommt man
schon ab 200, Quadro-Speed- Laufwerke ab 300 Mark. CD-ROM steht für »Com- pact Disc Read Only Me- mory« und bedeutet, daß Da- ten, die darauf gespeichert
sind, lediglich zu lesen, je- doch nicht, wie bei einer Fest- platte, überschreibbar sind. Das kann durchaus vorteilhaft sein, denn bei Fehlbedienun- gen gehen keine Daten verlo-
ren. Weiteres Plus: auf eine Daten-CD passen bis zu 650 MByte Daten und im Ver- gleich zu Disketten ist sie un- empfindlicher, strapazierfähi- ger und preiswerter. Mittler- weile gibt es für den Amiga im Bereich Shareware eine Fülle interessanter CDs. Photo-, Grafik- und Musik-CDs wer- den problemlos verarbeitet. Dabei müssen sie garnicht un- bedingt für den Amiga produ- ziert sein. Wichtig ist nur, daß sie der ISO-9660-Norm ent- sprechen und schon können zumindest die meisten Texte, Bilder, Animationen, Clip-Arts und Sound-Daten verwendet werden.
CD-ROM-Lexikon
CD: »Compact Disc« zum Speichern von Audio-, Bild- und Computerdaten. Sie besteht aus Metallfolien, die in Kunstsoff eingebettet sind. Bei einem Durchmesser von 8 bzw. 12 cm beträgt die Sektorlänge einheitlich 3234 Byte. Je nach Auf- zeichnungsformat werden davon unterschiedliche Anteile für Nutzdaten bzw. Fehlerkorrektur und Sektorkennungsdaten belegt. Eine 12-cm-CD speichert zwischen 270000 und 333.000 Sektoren, eine 8-cm-CD maximal 94 500 Sektoren.
CD-DA: »Compact Disc Digital Audio« — Tonträger für die bekannten Musik-CDs. Je Sektor werden 2352 Byte Nutzda- ten gespeichert. Das entspricht 1/75 Sekunde eines 16-Bit- Stereo-Samples mit einer Abtastrate von 44,1 kHz.
CD+G: Wird für Musik- CDs, auf denen zusätzliche Grafikin- formationen enthalten sind, verwendet.
CD-I: Compact Disc Interactive ist ein spezielles Dateiformat für interaktive Video/-Audio-Mischungen. CD-I benötigt ein eigenes Betriebssystem: RTOS.
CD-ROM: »Compaet-Disc«, auf der hauptsächlich Compu- ter-Daten gespeichert sind. Im normalen CD-ROM-Modus sind 2048 Byte (Mode-1) oder 2336 Byte (»XA«, Mode-2) Nutzdaten pro Sektor gespeichert. Das erweiterte »XA«- (Ex- tended Architecture) Format speichert in Form-1 2048 Byte und in Form-2 2324 Byte Nutzdaten pro Sektor.
CDXL: Verfahren, das Grafikdaten in einer optimierten Rei- henfolge auf einer CD anordnet. Animationen werden damit flüssiger abgespielt.
High Sierra: Dieser Standard wurde nach dem Hotel be- nannt, in dem sich 1985 einige Fachleute trafen und den Da- tenformatstandard für CD-ROMs bestimmten.
1ISO-9660: Genormtes, hierarchisches Aufzeichnungsformat für CD-ROMs, das aus dem High-Sierra-Standard hervorge- gangen ist. Zwei Varianten wurden festgelegt, »Interchange Level-1« und »Interchange Level-2«. Der Unterschied besteht “ vorrangig in der Anzahl der Zeichen für Dateinamen.
Macintosh HFS: CD-ROM-Aufzeichnungsformat des Compu- terherstellers Apple.
MPEG: »Motion Picture Experts Group«, ein internationaler Standard für Kompressions-, Dekompressions-, und Synchro- nisationsmethoden im Rahmen von Audio- und Videoanwen- dungen, optimiert für in der CD-ROM-Technologie typische Übertragungsraten.
Multisession: CD-ROMs haben ein statisches Aufzeichnungs- format, das Anfang und Ende der Daten genau definiert. Nachträgliches Einfügen von Daten wäre somit nicht mög- lich. Damit das trotzdem geht, muß die Firmware des Lauf- werks mehrere »Sessions« erkennen und diese zu einer ge- meinsamen zusammenfassen können. Fehlt diese Eigen- schaft, wird stets nur die erste Session erkannt.
Photo-CD: Von Kodak entwickeltes Bildspeichermedium. Ein entwickelter Film bekommt zu den Kontaktabzügen eine CD, auf der alle Fotos in fünf Auflösungen und 24-Bit-Farbtiefe vorliegen. Viele Fotogeschäfte bieten diesen Service an. Bis zu 100 Fotos passen auf eine CD und lassen sich dann be- quem mit dem Amiga anschauen und weiterverwenden. Da die CD in mehreren Sessions gefüllt werden kann, sollte das Laufwerk multisessionfähig sein.
RRIP: »Rock Ridge Interchange Protocol«, voll abwärtskom- patibles Format zu ISO-9660. Dient dazu, die Eigenschaften der im Rahmen verschiedener Betriebssystemplattformen ver- wendeten Filing-Systeme für CD-ROMs besser abzubilden (Bezeichnerlänge für Daten und Verschachtelungstiefe der Verzeichnisse nahezu unbegrenzt, Objekt Links).
XA: Spezielles Sektorformat für CD-ROM, das neben einem erweiterten Fehlererkennungs- und Korrekturverfahren zu- sätzlich die Möglichkeit bietet, innerhalb einer Datenspur Daten zu verschachteln. Damit können Audio- und Videoin- formationen miteinander vermischt werden, was beispiels- weise für multimediale Anwendungen bei Photo-CDs oder »Electronic Books« angewandt wird.
22
AMIGA-MAGAZIN 1/1996
EI Intern oder extern?
Bei der Wahl des Laufwerks muß nicht immer das schnell- ste und teuerste her. Für viele Anwendungen reicht sogar noch ein »Doublespeed-Lauf- werk« mit einer Datenrate von 300 KByte/s aus. Im Gegen- satz zum »Singlespeed-Lauf- werk« (150 KByte/s) wird hier die Drehzahl des Laufwerks- motors verdoppelt und somit die Datenübertragung erhöht. Analog dazu verhält sich die Datenrate bei Laufwerken mit noch höherer Drehzahl. Ob es ein internes oder externes Laufwerk sein muß, macht bei der Leistung keinen Unter- schied. Ein externes Laufwerk mit Gehäuse und Netzteil ist angebracht, wenn der Amiga nicht in einem Desktop- oder Towergehäuse steckt, die Laufwerksschächte bereits mit anderen Geräten belegt sind oder das Netzteil an seiner Leistungsgrenze arbeitet. Be- sitzt man mehrere Computer, können externe SCSI-Laufwer- ke bequem umgesteckt und so für mehrere Systeme verwen- det werden. Ein SCSI-Host-Ad- apter für jeden Computer ist dafür Voraussetzung.
EI Mindestanforderungen Unabhängig vom Einsatzge- biet sollte jedes CD-ROM-Lauf- werk einige Grundbedingungen erfüllen: Um Probleme mit Staub und Schmutz zu vermei- den, sollte das Laufwerk eine Automatik zur Reinigung der Linse und ein staubdichtes Gehäuse besitzen. Damit eine
CD. auch bei ausgeschaltetem
Rechner aus dem Laufwerk ge- nommen werden kann, ist dar- auf zu achten, daß ein Notaus- wurf vorhanden ist. Frust kommt auf, wenn bei internen Laufwerken das notwendige Einbaumaterial, wie Schrauben und Kabel fehlt. Bei externen Geräten ist ebenfalls auf ein passendes SCSI-Kabel für den SCSI-Hostadapter zu achten (25poliger SUB-D- oder 50poli-
AMIGA-MAGAZIN 1/1996
ger Centronics-Stecker). Genau- so wichtig sind Garantiezeit, Dokumentation und Service. Für die Verwendung von Photo-CDs ist ein Multisessi- on- und XA-fähiges Laufwerk erforderlich. Wenn man vor- hat, dieses Gebiet intensiv zu nutzen, ist aufgrund der großen Datenmengen ein SCSI-Laufwerk mit hoher Da- tentransferrate zu empfehlen.
Staubdicht: Caddy - ideal für die CD, aber ohne Effekt, wenn man nur eins besitzt
EB Staubschutz
Der Umgang mit CDs ver-.
langt eine gewisse Sorgfalt. Gerade gegen Kratzer und Staub sind sie empfindlich. Der wohl beste Schutz ist da- her der Einsatz eines Caddys. Ähnlich, wie eine CD-Hülle wird die CD in den Caddy ge- packt und dann komplett mit Caddy ins Laufwerk einge-
schoben. Einen effektiven Schutz erreicht man jedoch wirklich nur dann, wenn für jede CD ein Caddy vorhanden ist. In den meisten Fällen ist das jedoch nicht so, weshalb es dann heißt: Caddy aus dem Laufwerk nehmen, aufklap- pen, alte CD raus und sicher verstauen, neue CD rein, Cad-
dy schließen und wieder zurück ins Laufwerk. Es liegt auf der Hand: von einem
Schutz der CD kann dann nicht mehr die Rede sein.
Es gibt natürlich auch Lauf- werke ohne Caddy. Hier wer- den unterschiedliche Metho- den angewandt, um CD und Laufwerk sauber zu halten. Häufig befinden sich im Inne- ren des Laufwerks ausgefeilte Bürstensysteme und das Lauf- werk selbst ist quasi herme- tisch verschlossen. Trotzdem bleibt der Verschluß der CD- Schublade ein Schwachpunkt.
Die Schublade ist ein emp- findliches mechanisches Teil des CD-ROM-Laufwerks. Hier findet man vom windigen Pla- stikschieber, über einfache Fe-
dermechanismen, bis zur
Schublade mit Servomotor die Aus-
unterschiedlichsten
R Glossar
bereitstellen.
Cache: Zwischenspeicher für gelesene Daten. Werden diese erneut angefordert, braucht das Laufwerk sie nicht mehr von CD zu lesen, sondern kann sie aus dem schnelleren Cache _
Datentransferrate: Maß für die Geschwindigkeit bei der Da- tenübertragung von und zum Speichermedium. Die Daten- transferrate wird in der Regel in KByte/s angegeben.
Laser: »Light Amplification by Stimulated Emission of Radiati- on«. Stark gebündeltes Licht, mit dem die Oberfläche der CD abgetastet wird. Es erlaubt verschleißfreies Lesen.
Mittlere Zugriffszeit: Zeit zwischen Anforderung und Bereit- stellung der Daten von unterschiedlich entfernten Spuren.
MTBF: »Mean Time Between Failures«. Vom Hersteller ange- gebene durchschnittliche Anzahl von Betriebsstunden zwi- schen zwei auftretenden Betriebsstörungen. |
SCSI: »Small Computer System Interfaces ist ein Busstandard für Peripheriegeräte. Für den Anschluß eines SCSI-Geräts ist ein SCSI-Hostadapter erforderlich. Daran können bis zu sie- ben SCSI-Einheiten angeschlossen werden.
Treiber: Bindeglied zwischen Hardware und Anwendungs-
software. Kommandos der Software werden hier in eine für das CD-ROM-Laufwerk verständliche Sprache übersetzt.
Power für extern: CD-ROM- Laufwerk und SCSI-Hostadap- ter für den PCMCIA-Port
führungen. Am sichersten sind halbautomatische Lösungen, bei denen beim Herausfahren der Schublade ein Motor ein- gesetzt wird.
BE Rock, Pop, Klassik
Jedes CD-ROM-Laufwerk ist in der Lage, auch Musik-CDs abzuspielen. Bei der Handha- bung gibt es jedoch einige Unterschiede. Fast alle haben an der Frontseite einen Laut- stärkeregler und eine Cinch-
Buchse für den Anschluß ei-
nes Kopfhörers oder Verstär- kers. Interne Laufwerke bieten meist an ihrer Rückseite einen Audio-Anschluß. Dieser wird mit einem entsprechenden Ka- bel im Amiga 4000 direkt mit dem internen Audioanschluß verbunden. Am einfachsten ist das Abspielen von Musik bei der Hardwarelösung. Hierbei wird eine Audio-CD ins Lauf- werk gelegt und lediglich der Startknopf gedrückt. Diese Laufwerke sind aber eher die Ausnahme. In der Regel entlockt man dem Laufwerk nur über spezielle Steuersoft- ware den »Inhalt« der CD.
Zu einigen CD-ROM-Filesy- stemen gehört ein Programm, das einen CD-Player nachbil- det. Die Möglichkeiten eines CD-ROM-Laufwerks, sind so- mit äußerst vielfältig: Fotos etwa lassen sich in hoher Qualität problemlos auf Pho- to-CD brennen und an- schließend bequem im Rech- ner verarbeiten. Dia-Shows mit Ton oder Lexika sind
ebenso möglich. |
Literatur: [1] Achim Berndt Christian Karpf, Durchmarsch zum Welterfolg, AMIGA-Magazin 4/94, Seite 16
23
CD-SOFTWARE
EI CD-ROM-Software: PhotoworXPro 5.2
Arbeiten wie die Profis
Fotos auf CD bannen, nach- bearbeiten und für’s eigene
Video verwenden, »Photo- worX« macht's möglich. Zur
Computer ’95 gab's eine Nach dem Start von Photo-
neue Version der Software. Mal sehen, was sie kann.
EB von Thomas Fischer
erfügt man über ein CD-
ROM-Laufwerk, erwacht früher oder später der Wunsch, Fotos auf CD zu bannen. Da die Kosten bei ei- ner Kodak-Photo-CD nur et- was über eine Mark pro Bild betragen, ist dieser Wunsch leicht zu erfüllen. Was dann noch fehlt, ist ein Programm, mit dem die Bilder komforta- bel angeschaut und weiterver- arbeitet werden können.
Solch ein Programm ist »PhotoworXPro«, das es nun in der Version 5.2 gibt. Es nutzt beliebige CD-ROM-Da- teisysteme, funktioniert mit nahezu jedem CD-ROM-Lauf- werk und wird mit dem Ami- CD-ROM-Handler ausgelie- fert. Damit arbeitet das Pro- gramm mit fast jedem SCSI- Hostadapter.
Mit Hilfe des Installers ist die Installation in kurzer Zeit ab- geschlossen. Dabei wird auch auf die Besonderheiten einiger Toshiba-Laufwerke Rücksicht genommen. Je nach Bedarf wird das CD-ROM-Dateisy- stem und einige ARexx-Skripts gleich mitinstalliert. Die Hard- ware entscheidet, in welcher maximalen Farbtiefe die Bilder dargestellt werden.
worX kann man zunächst ei- nen »Kontaktabzug« anfor- dern. Dabei erscheinen alle Bilder, die auf der Photo-CD sind, in Dia-Größe auf dem Bildschirm. Ab dieser Version des Programms ist das auch in
Farbenpracht: Ob drehen, spiegeln oder Farbkorrek- tur, mit Photo- worXPro ist das
einer Farbtiefe von 24 Bit möglich. Drei verschiedene Größen der Kontaktabzüge
sind voreinstellbar. Danach genügt ein Doppelklick auf ein Dia, um es zu laden. Die Anzeige erfolgt auf dem Pho- toworX-Screen in einem Fen- ster oder auf einem eigenen Screen. Auf einer Photo-CD sind alle Bilder in jeweils fünf unterschiedlichen Größen vorhanden (192 x 128, 384 x
Nachgefragt - Preise und Wartezeiten
Es gibt heute kaum noch ein Foto-Geschäft, das den Service für Photo-CDs nicht anbietet. Unterschiede gibt es aber trotzdem. Wir haben bei mehreren Geschäften nachgefragt.
Die Wartezeit, bis die CD fertig ist, ist unterschiedlich und beträgt ei-
erenen |
256, 768 x 512, 1536 x 1024 und 3072 x 2048 Pixel). Die Größe, mit der sich das Bild anzeigen läßt, ist vom freien Arbeitsspeicher abhängig. Den Platzbedarf eines Bildes be- rechnet man, indem man die Anzahl der Pixel in der Waa-
Rausgeschnitten: Bildbereiche sind
im Handumdre- hen markiert und vergrößert
gerechten mal der Anzahl der Pixel in der Senkrechten und das mal drei nimmt: Bei der mittleren Auflösung wären das 768 x 512 x 3 = 1179648 Bytes. Um die hohe Auflösung von 3072 x 2048 Pixel anzu- zeigen, müßten somit fast 19 MByte freier Speicher vorhan- den sein. Die hohe Auflösung ist dennoch von Vorteil. Und zwar, wenn nur Ausschnitte vom Foto gebraucht werden. Bilder im Fenster lassen sich schnell und bequem scrollen, drehen, spiegeln, invertieren sowie in Helligkeit, Kontrast und einzelnen Farbkompo- nenten verändern. Bildberei- che können ausgeschnitten und gespeichert werden. Inter-
Platte zu speichern, stehen ne- ben allen IFF-Standards JPEG und Targa zur Verfügung.
Häufig gebrauchte Befehle können auf Funktionstasten gelegt werden. Desweiteren läßt sich das ARexx-Menü mit weiteren Einträgen versehen. Einige ARexx-Skripts als Bei- spiele gehören zum Pro- gramm.
Fazit: PhotoworXPro ist ein zuverlässiges Programm und ein hervorragendes Werkzeug für die Bearbeitung der Bilder von Photo-CDs. Die Uhnter- stützung aller gebräuchlichen Grafikkarten und Grafikstan- dards des Amigas sorgt dafür, daß es weiterhin erste Wahl bei der Photo-CD-Software bleibt. Um damit ausreichend flott arbeiten zu können, müs-
sen allerdings auch eine schnelle CPU und viel Spei- cher her. |
Literatur: [1] David Göhler, Worx statt Murx, AMIGA Magazin, Seite 148
PREIS/LEISTU
DOKUMENTATION
BEDIENUNG
ERLERNBARKEIT
LEISTUNG
unterstützt alle gängigen
Grafikkarten und Standards; -ROM-File-System im
j fang; gutes Hand-
omtfortabler ARexx-
nen bis fünf Tage. Ebenso verschieden ist der Preis. Er liegt zwischen 100 und 150 Mark. Vorlagen können Kleinbilder, Negative oder
Dias sein. Keines der befragten Geschäfte fertigt die CD selbst. Einige haben dafür freie Mitarbeiter, andere lassen die CDs bei speziellen Firmen brennen. 3
essante Effekte, wie glätten, Schärfe erhöhen, normalisie- ren und Details entfernen, sind ebenso machbar. Um die bearbeiteten Fotos der CD auf
24
AMIGA-MAGAZIN 1/1996
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Kodak-Portfolio-CD - eine
Mischung aus Bildern, Sound und Text. Zur Com- puter ’95 stellte Corporate Media die brandneue Ver- sion 2.3 des Portfolio-CD- Players FolioworX vor. Wir sagen Ihnen, was er taugt.
EB von Thomas Fischer
hoto-CDs erfreuen sich
wachsender Beliebtheit. Der Grund: Sie enthalten Bil- der in mehreren Auflösungen und die Archivierung ist be- quemer, als mit Kontaktabzü- gen. Interessant ist der Einsatz bei der Arbeit im DTP-Be- reich. Aber auch für Präsenta- tionen oder Dia-Shows eignen sich diese CDs - nur Text oder Musik fehlen noch.
Das brachte Kodak dazu, neben der einfachen Photo- CD einen weiteren Standard bei CDs einzuführen, die Port- folio-CD. Sie enthält neben Bildern (meist mehr, als auf ei- ne Photo-CD passen) zusätz- lich Text und Musik.
Egal, ob man nun seine pri- vaten Urlaubserinnerungen et- was mit Musik untermalen, oder eine Lern-CD herstellen möchte, diese CD läßt sich auf jedem Computer abspie- len. Lediglich eine geeignete Player-Software muß dafür her. Sie erlaubt das Anklicken von Bildteilen, worauf wieder- um neuer Text oder neue Mu- sik zu hören sind, oder weite- re Bilder erscheinen.
Für den Amiga gibt es dafür die Software »FolioworX«, die nun in einer neuen Version zu haben ist. Per Installer läßt sie
Bildauflösungen
Bezeichnung Auflösung
Zeilen x Pixel
Base/16 Base/4 Base ABase 16Base
128 x 192 256 x 384 512x768
1024 x 1536 2048 x 3072
EM CD-ROM-Software: FolioworX-Player
Totalmedia
sich sehr leicht installieren. Hier fällt sofort auf, daß außer den typischen Anzeige-Modi des Amiga eine Reihe Grafik- karten unterstützt werden. Ebenfalls unterstützt werden Standards, wie »EGS« und
»CyberGraphX«. Somit ist der Player in der Lage, Bilder mit 16,8 Millionen Farben darzu- stellen, womit lange Rechen-
ER E
Auswahl: Alle Funktionen sind im Bedienfenster anzuklicken
aus nachträglich weitere Än- derungen vornehmen.
Am Aussehen der Ober- fläche hat sich zur Vorgänger- version im Prinzip wenig geändert, dafür um so mehr bei der Anzeigegeschwindig- keit. In Verbindung mit hoher Farbtiefe ist nun das Abspielen von Portfolio-CDs mit »Folio- worX« ein echtes Erlebnis.
oder auf Wunsch mit der Tastatur zu aktivieren
zeiten für Farbanpassung und Dithering entfallen.
E Zeit für Multimedia-Spaß
mit FolioworX
Beim ersten Start. des Pro- gramms, öffnet sich ein Fen- ster, in dem diverse Einstellun- gen eingegeben werden. Es lassen sich Bildschirmmodus, CD-ROM-Dateisystem, Puffer- größe, Dithermethode und mehr einstellen. Später kann
man aus dem Programm her-
Platz auf der CD in MByte
0,075
0,3
16,92
1,2 (komprimiert) 4,5 (komprimiert)
Wurden bei der alten Pro- grammversion mit einem Ami- ga 4000/030 für den Aufbau eines bildschirmfüllenden Bil- des etwa 20 Sekunden ge- braucht, geschieht das jetzt in ca. sieben Sekunden.
Zur manuellen Steuerung des Programms werden Bedienele- mente, wie sie vom Audio-CD- Player bekannt sind, dargestellt. Damit kann man von Bild zu Bild hangeln, eine Pause ma- chen oder eine weitere CD an- fordern. Hilfe zu einer Funktion bekommt man, wenn sich der Mauszeiger über dieser Funkti- on befindet und die Taste <Help> gedrückt wird. Je nach Bedarf, kann das Bedienfenster geschlossen und der Player mit Tastatur und Maus bedient wer- den. Auch Photo-CDs werden von »FolioworX« problemlos gelesen, wobei die Bilder nach-
N RE Speicherbedarf Bei der Speicherungder ‚Bilder auf einer »Kodak Portfolio-CD« hat man die Wahl zwischen einer der _ drei Auflösungen des »Ko- dak Photo-CD-Packs-For- mat« (Base, 4Base, 16Base). Ist die CD lediglich für Vor- führungen an einem Fern- sehgerät gedacht, reicht eine Auflösung von 512 Zeilen x 768 Pixel aus. Für ‚eine Minute Audio werden etwa 10 MByte Speicher- kapazität auf der CD bean- sprucht. Insgesamt sind für Bilder und Ton ca. 600 ‚MByte Speicher pro CD vorhanden. 2
einander angezeigt werden. Was dabei allerdings noch fehlt, ist die Möglichkeit, eine Diashow für diese CDs zusam- menzustellen oder die Auswahl bestimmter Bilder.
Fazit: Die deutliche Verbes- serung der Anzeigegeschwin- digkeit des Players in der neuen Version macht das Anschauen von Portfolio-CDs zum Vergnü- gen. Eine umfangreiche Grafik- kartenunterstützung läßt das Betrachten der Bilder auch in einer Farbtiefe von 24 Bit zu. M
Literatur: [1] David Göhler, Duomedia, AMI- GA-Magazin 2/95, Seite 32
DOKUMENTATION EC 1110|
BEDIENUNG
ERLERNBARKEIT
LEISTUNG
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Kapitel 1 - Die Erde
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EB Photo-CD: Australia Reisefieber
Eine riesige Auswahl erwartet alle, die sich für Photo-CDs interessieren. Auf die- sem Medium wird man zu fast jeden The- ma fündig. Weit oben auf der Beliebt- heitsliste rangieren Reiseberichte, die Bil- der aus fernen Ländern zeigen.
Aus diesem Bereich kommt die CD »Photo-CD Australia«, mit insgesamt 100 Fotos der Landschaften und Tierwelt Aus- traliens. Sie läßt sich mit dem Programm »PhotoworX« oder »FolioworX« bequem durchblättern. Während »FolioworX« die Bilder nacheinander anzeigt, kann mit »PhotoworX« zuerst eine Übersichtsdatei geladen werden. Diese stellt jedes Bild der CD als »Thumbnail« (Minibild) dar. In dieser Kleinbildserie lassen sich schon im voraus interessante Bilder erkennen, die alle in jeweils fünf unterschiedlichen Auflösungen auf der CD konserviert sind.
»Copyright EDV, Düsseldorf«
Vorsicht: Ein Kontinent voller Überra- schungen erwartet Sie auf dem heimi- schen Computermonitor
Somit präsentiert sich dem Betrachter ein prall gefülltes Fotoalbum im Westenta- schenformat. Die Qualität der Bilder ist durchweg gut und für eine Verwendung im DTP-Bereich bestens geeignet. Der ausdrückliche Verzicht des Herstellers auf Lizenzrechte legitimiert dieses Vorhaben. Fazit: Australien auf dem Computermo- nitor. 100 Bilder in guter Qualität bringen dem Betrachter den Kontinent ein Stück näher. Wer die Bilder mit dem Computer weiter verwenden möchte, kann sich über den Hinweis auf dem Cover »Bilder lizenzfrei nutzbar!« freuen. Alle Fotos sind in den fünf typischen Photo-CD-Auf- lösungen abrufbar. tf
Preis: ca. 50 Mark Anbieter: Corporate Media, Göttinger Chaussee 115, Tel. (05 11) 94 29 30
Ei Photo-CD: Four Seasons
Natur pur
Stimmungsvoll: Mit Profi-Blick durch die Kamera geschaut - so hat jede Jahreszeit ihre eigenen Reize
Von einem Profi-Fotografen stammen die Bilder auf dieser CD. Der Betrachter wird hier auf eine bezaubernde Reise durch die vier Jahreszeiten eingeladen.
In gewohnter Weise bietet auch diese CD 100 Fotos in den fünf typischen Pho- to-CD-Auflösungen. Gezeigt wird ein breiter Querschnitt durch eine Land- schaft, wie man sie aus Bildbänden kennt. Da sind stimmungsvolle Sonnen- untergänge, blühende Wiesen, verträumte Waldlichtungen sowie verschneite Wald- hütten zu sehen.
Bearbeitungs- und Anzeigeprogramme werden zwar mitgeliefert, allerdings sind sie lediglich für MS-DOS: und Macin- tosh-Rechner zu gebrauchen. Das hindert aber nicht daran, daß diese CD auch auf dem Amiga angeschaut werden kann. Mit einem Programm, wie »FolioworX«, ge- nießt man die Bilder in einer Diashow und »PhotoworX« läßt darüber hinaus noch komfortable Bearbeitung zu. Wer die Bilder weiterverwenden möchte, kann dies beruhigt tun, denn alle Fotos stehen zur freien Verwendung zur Verfügung. Tip: Nutzen Sie einen Teil der Bilder als Motive für einen Kalender. Mit einem guten Farbdrucker produziert, macht das sicherlich einen guten Eindruck, nicht nur in der Computerecke.
Fazit: Ein gelungener Spaziergang durch die vier Jahreszeiten, den man sich nicht entgehen lassen soll. Hier sieht man durchweg hochwertige Aufnahmen, wie man sie von einem Profi erwartet. Hinzu kommt, daß alle Bilder lizenzfrei sind. tf
Preis: ca. 50 Mark Anbieter: Corporate Media, Göttinger Chaussee 115, Tel. (05 11) 94 29 30
EI Photo-CD: SYBEX Sport
Auf die Plätze ...
Diese CD aus der Reihe SYBEX-CD- Ware widmet sich dem Sport. Auf ihr befinden sich 102 Bilder, wie üblich in fünf unterschiedlichen Auflösungen.
Unter dem Punkt Systemvoraussetzung wird zwar nichts vom Amiga erwähnt, was aber nicht heißt, daß die CD für un- ser System tabu ist. Im Gegenteil: Mit dem Wichtigsten darauf, den Fotos, kann der Amiga bestens umgehen. Auf dieser CD sind interessante Schnappschüsse un- terschiedlichster Sportarten wie Football, Leichtathletik oder Drachenfliegen archi- viert. Zum Anschauen eignen sich sehr gut die Programme »PhotoworX« oder FolioworX«. Während »FolioworX« die Bilder in einer Diashow anzeigt, sind mit PhotoworX« zusätzliche Möglichkeiten einer Bearbeitung der Bilder bis hin zur Ausschnittsvergrößerung möglich. Um
Olympiaverdächtig: Nicht nur Fußball ist Trumpf - zu sehen gibt's ein Kaleidoskop der interessantesten Sportarten
das Ergebnis zu archivieren, werden ver- schiedene Wege zum Speichern angebo- ten. Schon im HAM-8-Modus erscheinen die Fotos in gewohnt guter Qualität. Ist man jedoch im Besitz einer Grafikkarte, kommt man in den wollen Genuß der Photo-CD. Die Bilder dürfen weder wei- ter verkauft, noch in irgendeiner Form vertrieben werden
Fazit: Die Fotos sind durchweg von ei-
ner guten Qualität. Be
ö der Absicht, sie weiter zu verwenden
sind die Lizenzbe-
dingungen zu beachten. Mitgelieferte Programme zum Anschauen und zur Bildbearbeitung gibt es darauf nur für MS- DOS-Rechner. uf Preis: ca. 25 Mark
Anbieter: Corpors= We haussee 115,
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Ei Portfolio-CD: Nord-West-Amerika
Ferientrip
Drei Reiserouten führen durch 13 Na- tionalparks und zu anderen faszinieren- den Orten des »Nord-Westens« der USA. Der Text auf der Verpackung verspricht ungefähr 60 Minuten Information und Un- terhaltung in ca. 250 Bildern, deutscher Sprache und mit Originalgeräuschen.
Die CD selbst präsentiert sich leider mit einem krassen Fehler, der den Hörgenuß erheblich mindert: Der akustische Teil ist nicht synchron im Bezug zu den Bildern. Das äußert sich in einem Durcheinander von Text und Fotos. Das gleichen weder guter Sound noch brillante Fotos aus. Nervend ist, daß der Text plötzlich unter- brochen wird. Nachdem das nächste Bild eingelesen ist, wird der Text an der unter- brochenen Stelle fortgesetzt. So bleibt nur eines: Den Lautstärkeregler auf Null ge- dreht, um sich dann wenigstens eine
Reiseplanung: Ein übersichtliches Menü macht die Auswahl des gewünschten Zielortes zum Kinderspiel
Diashow zu gönnen. Diese ist dann aber sehr gut zusammengestellt und läuft auch problemlos ab. Auf den besagten drei Reiserouten sind jeweils mehrere Ziele zu besuchen, die aus dem Hauptmenü her- aus anzuwählen sind. Ob San Francisco, der Grand Canyon oder der Sequoia Na- tional Park, die Ziele sind allesamt se- henswert.
Fazit: Schade, daß der Programmablauf in Kombination mit der Soundausgabe voll daneben gegangen ist. So bleibt die- se CD lediglich eine Bildreportage, bei der man sich die Kommentare selber den- ken muß. if
Preis: ca. 50 Mark
Voraussetzung: Photo-CD-kompatibles CD-ROM-System, Portfolio-CD-Player-Software
Anbieter: Corporate Media, Göttinger Chaussee,
30459 Hannover, Tel. (05 11) 94 29 30, Fax (05 11) 23 12 69
Ei Portfolio-CD: Hannover digital
Stadtbummel
HANNOY Ep, HumEEEEEN
M le auf » 2 EEE Uü PORTFOLIO CD N ß
Digital: Sehenswürdigkeiten, Treffpunkte und eine Menge Wissenswertes rund um die Hauptstadt an der Leine
Die Reihe »Cities digital« der Firma »Corporate Media GmbH« stellt Städte auf Kodak Portfolio-CD in Bild und Ton vor. Eine davon zeigt Hannover, die Me- tropole Niedersachsens.
Wer sich nicht nur die Bilder anschau- en, sondern auch noch die akustischen In- formationen genießen möchte, braucht ein entsprechendes Abspielprogramm. Für den Amiga gibt's dafür »FolioworX«. Nachdem ein Begrüßungsbild gezeigt wurde, wählt man mit der Tastatur oder der Maus zwischen den Sprachen Deutsch oder Englisch. Im Anschluß dar- an erscheint ein Menü, aus dem ein The- ma von insgesamt fünf ausgewählt wird. Jedes Thema verzweigt in weitere Themen und fesselt selbst Hannover-Kenner am Bildschirm und Lautsprecher. In knapp 150 Bildern werden 60 Minuten lang der Stadtkern und dessen Sehenswürdigkei- ten, sowie das Messegelände vorgestellt. Desweiteren erfährt man einiges über Ho- tels und gutes Essen in der Stadt.
Ein weiterer Abschnitt beschreibt die Geschichte und Gegenwart des »Großen Garten Herrenhausen«. Angenehm dabei die Musikuntermalung und der gespro- chene Text. Man braucht sich also nicht aufs Lesen zu konzentrieren.
Fazit: CD einlegen, »FolioworX« star- ten, sich zurücklehnen und die Show ge- nießen — das macht einfach Spaß. Zur CD gibt's noch einen Stadplan, auf dem die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt zu finden sind. tf Preis: ca. 30 Mark Voraussetzung: Photo-CD-kompatibles CD-ROM-System, Portfolio-CD-Player-Software
Anbieter: Corporate Media, Göttinger Chaussee, 30459 Hannover, Tel. (05 11) 94 29 30, Fax (05 11) 23 12 69
EI Portfolio-CD: FantaSeas Tiefenrausch
Gehen Sie auf Tauchstation — die Dop- pel-CD »FantaSeas« macht's möglich. Am Computermonitor erleben Sie eine wun- derbare Unterwasserwelt, gebannt auf rund 300 Top-Fotos.
Die CDs sind zwar Portfolio-CDs, je- doch wird der Sound vermißt. Nur die Möglichkeit der Menüführung wird ge- nutzt. Das ist aber auch schon der einzi- ge Makel. Es können unterschiedliche Themen mit der Maus oder der Tastatur ausgewählt werden. Zu sehen gibt's Schnappschüsse von Riffen mit schillern- den Fischen, Großaufnahmen verschiede- ner Seeanemonen, detaillierte Fotos von Wracks aus dem 2. Weltkrieg und vieles mehr. Die Aufnahmen zeigen die Wände des Grand Cayman bis hin zur »Blue Cor- ner« von Palau und Truk Lagoon in Mi- kronesien. Sämtliche Bilder sind in den
Abgetaucht: Eine farbenprächtige Welt voller Geheimnisse in exzellenter Qua- lität offenbart sich dem Betrachter
fünf Standard-Photo-CD-Auflösungen ver- fügbar und damit hervorragend im Grafik- bereich einzusetzen. Dabei ist unbedingt zu beachten, daß sämtliche Rechte beim jeweiligen Fotografen verbleiben. Eine Li- zenzgebühr wird bei einer Vervielfälti- gung über 5000 Kopien verlangt.
Fazit: Die Qualität der Bilder und die Auswahl der Motive können voll über- zeugen. Beide CDs sind als Doppelpack in einer Hülle und bescheren dem Be- trachter insgesamt ein gelungenes Unter- wassererlebnis. Einzig der Wunsch nach erklärenden Worten zu jedem Bild bleibt unerfüllt. tf
Preis: ca. 60 Mark (Doppel-CD
Voraussetzung: Photo-CD-kompatibles CD-ROM-System, Portfolio-CD-Player-Software
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CD-SOFTWARE
EB Frischer Messewind
Neue CDs
Zur Messe in Köln hat sich mancher Hersteller besonders bemüht, rechtzeitig CDs zusammenzustel- len, um dem großen Andrang standzuhalten. Wir haben die neu- en Scheiben für Sie getestet.
EB von David Göhler
ie CD-Zukunft ist eindeutig: Die
Welle rollt. Mittlerweile tauchen die ersten Programme auf CD auch im Ami- ga-Markt auf. Darunter einige Oldies wie »TurboCalce 2.1« (für knapp 20 Mark), aber auch ganz aktuelle Titel wie »Xi- Paint 3.2«, das wir auf Seite 144 getestet haben. Ein Besprechung der »Maxon- CINEMA-CD« finden Sie auf Seite 38. Doch nicht nur im Programmsektor tut sich was. Immer mehr Anbieter drängen mit Sammlungen von Bildern, Animatio- nen und Klängen aller Art auf den Markt, wobei für den Käufer nicht immer klar ist, was sich auf der CD nun Nützliches be- findet. Die Aufbereitung der Datensamm- lung hat dabei ein nicht zu unterschät- zendes Gewicht, denn was nützen die schönsten Bilder und Animationen, wenn man sie sich nicht ansehen kann. Gerade unter den Produzenten von Bild-CDs gibt es noch schwarze Schafe, die einfach al- les »draufklatschen« und sich nicht um Grafikkarten oder Farbbeschränkungen älterer Rechnern kümmern. -Auch ist uns eine CD einer bekannten Serie unterge- | kommen, die ein LhA-Keyfile enthält — i das kann heftige Schadensersatzforderun- ? gen nach sich ziehen. Etwas mehr Sorg- falt kann man sich als Anwender da schon wünschen.
Auf den nächsten Seiten finden Sie kur- ze Tests der CDs, die wir auf und kurz | nach der Messe in Köln erhalten haben. Ein besonderes Highlight war dabei die »Meeting Pearls Vol. Ill«, deren Bespre- chung deswegen auch etwas ausführ- licher ausfiel.
Sollten Sie CDs vermissen, die »doch schon beworben werden«, liegt dies dar- an, daß wir sie noch nicht haben oder nicht rechtzeitig vor Redaktionsschluß er- hielten. Sobald sie eingetroffen sind, wer- den wir sie unter die Lupe nehmen.
36
Mi Raytracing
CINEMA STUDIO
Wie ließe sich Raytracing besser er- klären als auf einer CD mit interaktiven Workshops? Die CD des Lechner-Verlags bedient sich genau dieser Methode.
Inhalt: Von grundlegenden Bedienungs- hinweisen bis zu speziellen Tips findet der Cinema-Besitzer alles, was er zum guten Einstieg in die Materie benötigt. Fertige Bilder und Animationen zeigen schnell Er- gebnisse, die erreichbar sind. Mit der De- moversion von Cinema 1.5 können auch Teile der interaktiven Workshops nach- vollzogen werden. Viele Objekte, Szenen und Texturen lassen sich für eigene Pro- jekte ebenfalls gut einsetzen.
Die interaktiven Work-
Komfortabel: shops lassen sich über AMosaic kinder- leicht bedienen
Oberfläche: Die CD benutzt je nach Betriebssystemversion zwei verschiedene Anzeigeprogramme. Unter Amiga-OS 2.0 wird »AmigaGuide« verwendet, Bilder und Animationen müssen angeklickt wer- den, damit sie ein externes Anzeigepro- gramm darstellt. Unter Amiga-OS 3.0 übernimmt »AMosaic« diese Aufgabe. Teilweise sind die Bilder ins Dokument eingebunden. Größere Bilder und Anima- tionen erscheinen immer auf einem eige- nen Bildschirm.
Fazit: Für den Einsteiger in das Raytra- cing-Programm Cinema AD ist die CD eine sehr große Hilfe. Gerade mit AMosaic wird das Lesen und Ansehen zum Vergnügen. rb
f EHE BE
834.05 91
BE Grafik & Animation
DO IT!
Effektvoll: Viele Ideen und Vorlagen für den eigenen Videotitel findet man auf der CD »DO IT!«
Die CD enthält eine ausgewogene Mi- schung von Workshops aus den Themen- bereichen Raytracing mit »Imagine«, Morphing mit »Morph Plus« sowie Ani- mationen mit »DPaint V«. Für Videobeti- telung ist also fast alles vertreten.
Inhalt: Auf der CD befinden sich 21 Szenen für Imagine und die Beschreibung, wie man sie eigenen Bedürfnissen anpaßt. Um die Szenen neu berechnen zu lassen, benötigt der Benutzer aber Imagine 3.0 und eine Festplatte, da sie sich nicht von der CD starten lassen. Dasselbe gilt auch für die sechs DPaint- und neun Morph- Plus-Animationen. Bei den Imagine-Pro- jekten gibt es noch etwas Arbeit, wenn das Programmverzeichnis »IM30« nicht auf einer Platte namens »Work:« liegt. Die fertigen Animationen liegen in verschiede- nen Farbtiefen und Größen vor.
Nebenbei erhält man noch eine Demo- version des Sicherungsprogramms »Dia- volo Backup 3.2«, das zwar speichern, aber nicht restaurieren kann.
Oberfläche: Das Ansehen der Work- shop-Texte und der entsprechenden
Bilder geschieht komfortabel über eine AmigaGuide-Datei.
Fazit: Wer einen Rundumschlag mit vielen Ideen fürs eigene Video sucht, ist mit der DO IT! gut bedient. rb
AMIGA-MAGAZIN 1/1996
EI Datensammlung Meeting Pearls Vol. I
Als Perlen einer Schatztruhe, so präsen- tiert sich die neue, 3. Auflage der gelun- genen Shareware-CD-Serie. Deren trei- bende Kraft, Angela Schmidt, hat sich zum Ziel gesetzt, höchste Qualität zum niedrigstmöglichen Preis anzubieten. Ge- rade dieser »Non-Profit«-Gedanke führt dazu, daß sich PD-Software und Share- ware auf der CD finden, die man sonst nirgendwo bekommt (evtl. auch nicht im Aminet).
Inhalt: Das Angebot an PD- und Share- ware auf der Scheibe ist sehr ausgewogen und mit sicherer Hand ausgewählt. Man findet fast nur 'die guten Sachen' aus
2975 Bytes (1024x768 truecolor JPEG)
Das neue FindPearls: Damit lassen sich alle Perlen auf der CD mühelos auf- spüren und auch gleich benutzen
jedem Bereich. Bilder und Musik machen dabei nur etwa 50 MByte aus, der Rest sind tatsächlich Software und zugehörige Daten.
Zu den Perlen gehören die komplette PasTeX-1.4-Distribution mit 96 MByte und die aktuelle »Internet Movie Data- base«: eine Datenbank, die fast alle Filme mit Beschreibungen, Darstellern und nützlichen Hinweisen enthält. Sonst ent- hält die Scheibe Datatypes en masse, CD- ROM-Software, Internet-Programme und Services für jeden Zweck, Grafik- und Musik-Software, Pack- und Archivierpro- gramme, Amiga-E Version 3.2a und zahl- reiche Hilfsprogramme und einiges mehr. Unter anderem findet sich AmiTCP 4.0 Demo und auch die letzte Betaversion vom momentan einzigen WWW-Browser AMosaic 2.0.
AMIGA-MAGAZIN 1/1996
Auch Spiele gibt's, so daß selbst für die Entspannung die CD noch was zu bieten hat. Auffällig ist dabei die durchgängig gute Aufbereitung. Alles läßt sich anklicken, ausführen und installieren, oh- ne daß es erst entpackt werden muß.
Als besonderes Bonbon ist auf der CD ein eingeschränktes CD-Write zu finden, das nur mit der Meeting-Pearls arbeitet. Damit kann man die CD neu arrangieren, mit neuerer Software versehen, Icons an- passen oder auch nur Fehler ausbügeln.
Oberfläche: Den Zugriffs-, Konfigurati- ons- und Suchmöglichkeiten sind fast kei- ne Grenzen gesetzt. Es gibt wohl keine CD auf dem Markt, bei der man soviel einstellen kann — aber zum Glück nicht muß. Das komfortable »FindPearls« hat Markus Illenseer erweitert. Es kann nun auch noch Liesmich-Dateien und Anlei- tungen zu (im Programm) ausgewählter Software anzeigen sowie direkt Directory- Opus oder das PD-Utility Filer (ebenfalls auf der CD enthalten) dazu bringen, den Inhalt des ausgewählten Verzeichnisses anzuzeigen. Leider liest es nicht die Da- teien der Meeting Pearls Il.
Hinzu kommen diverse ausgefeilte AmigaGuide-Dateien mit Suchmöglich- keiten über alle Texte auf der CD (was selbst auf einem 4fach-Speed-Laufwerk noch Minuten dauert). Damit dürfte jeder finden, was er sucht - wenn es auf der
CD ist. Beim ersten Mal lohnt es sich, das In- stall-Skript »clickme.first« auszuführen
und evtl. Anzeige-Programme für ca. 25 Dateitypen festzulegen; dies muß man aber nicht. Die Programme liegen fast al- le ausgepackt und fertig. installiert vor und können direkt von der CD gestartet und ausprobiert werden.
Fazit: Die Meeting-Pearls-Serie ent- wickelt sich zu dem, was Fred Fish für Disketten war: Top-Software anwen- derfreundlich aufbereitet. Wer sich gera- de erst ein CD-ROM-Laufwerk zugelegt hat, sollte die 15 Mark auch noch auf- wenden. Besser zusammengestellt oder billiger gibt es Shareware und PD-Soft- ware auf keiner CD. dg
ng preis: 14, ‚80 Mark Datenmenge: ca. 650 Möyte _bootfähig: nein & Anbieter: Stefan Oss "Schatztruhe, > Veronikastr. 33, 45131 Essen, | El Tel.(02 01)7887 78
EI Datensammlung
Aminet 9
Nicht nur aus dem Aminet: Die Aminet® bietet auch einige kommerzielle Spiele von der CD »Gamer’s Delight 2«
Jede Aminet-CD hat einen Schwerpunkt Diesmal kommen die Computer-Spieler zı ihrem Recht. 300 MByte PD-Spiele unc fünf kommerzielle Games sind dabei.
Inhalt: Insgesamt gibt es 450 MByte aı Neuheiten auf der CD (ungepackt). Di 300 MByte Spiele sind natürlich nicht al le neu, einiges war schon auf frühere: CDs zu finden. Dafür gibt es die kommer ziellen Games »Jumpman«, »Rescue« »Fireball«, »Alienhunter« und »Rolling« die alle von der Spiele-CD »Gamer's De light 2« (ebenfalls von Ossowski) übeı nommen wurden. Auch die Vollversio des DOS-Tools »Filer« ist wieder dabe Im Tools-Verzeichnis finden sich Pre gramme zum Anhören von Musik ode Anzeigen von Bilder-Animationen.
Oberfläche: Neben der bekannten Sucl funktion sind noch einige zusätzliche Am gaguide-Dateien (im Verzeichnis »Guides vorhanden. Hier empfiehlt sich der »G: mes-Guide«, der einem den Überblic über die vielen Spiele erleichtert.
Fazit: Die Aminet9-CD ist vor allem fi Spieler interessant. Es fällt auf, daß d Aminet-CDs in letzter Zeit häufiger kon merzielle Programme enthalten (hier eir ge Spiele), die allerdings nur für die Kä fer der CD bestimmt sind und nicht we tergegeben werden dürfen. r
AMINET
Bi Animationen-CD Eric Schwartz CD-ROM
Gleich nachdem Eric Schwartz seine ersten Comics auf »Fishs-Disks« veröf- fentlichte, wurde sein Name zum Syno- nym für Comic-Animationen besonderer Qualität. Die gesammelten Werke sind jetzt auf einer CD zu haben.
Inhalt: Neben den bekannten Animatio- nen, wie z.B. »Anti Lemmin'« oder »Da- ting Game«, sind auf der CD eine Reihe weiterer, gelungener Kurz-Comics und auch Bilder konserviert. Insgesamt enthält die CD über 60 Animationen und weit mehr als 200 Bilder. Viele der Animatio-
nen sind exklusiv auf dieser CD veröffent- “licht. Die Comics »Pogo« und »Coyote 2« fehlen, da die Akteure nicht aus der Feder von Eric Schwartz stammen. Daneben fin- den sich einige nützliche Programme auf der Scheibe, wie z.B. »MainActor 1.55«, »View«, »XAnim« und »Viewtek«.
Die Hauptperson: Amy the Squirrel (weiblich) spielt in den meisten Anima- tionen mit - natürlich die Hauptrolle
Oberfläche: Die Bedienung erfolgt über die Workbench. Für alle Animatio- nen und Bilder genügt ein Doppelklick, um sie anzuzeigen. Leider sind einige der Comics mit dem MovieSetter entstanden und laufen nur dann einwandfrei, wenn der Workbench-Bildschirm in HighRes (PAL oder NTSC) geöffnet ist.
Fazit: Für Eric Schwartz-Fans ist diese CD ein absolutes Muß. Qualtität und Be- nutzerführung (englisch) überzeugen.
M. Watzl/ww
EB Animationen-CD
Animania Vol. 1
Im Anflug: Eine Szene aus den über hun- dert Animationen der gut gefüllten CD
Erst wenn sie sich bewegen, sind Bilder richtig schön. Auf der »Animania Vol. 1« zeigen Profis, wie gut Amiga-produzierte Filmchen sein können.
Inhalt: Mit 578 MByte gut gefüllt, fin- den sich auf der Scheibe 112 Animatio- nen, davon 45 im FLI-, der Rest im IFF- ANIM-Format. Zum Abspielen der Ani- mationen ist VT installiert. Die Größe der Animationen als Dateien bewegt sich da- bei von einigen hundert KByte bis zu neun MByte. Die meisten Filme sind recht klein (160 x 120 Punkte). Betrachtet man die Einzelbilder, sind sie darüberhin- aus oft recht grob gerastert.
Nichtsdestotrotz sehen die meisten Animationen schön aus - vor allem die Ideen sind nicht immer die gleichen. Auf- grund der Größe laufen sie aber selten länger als 20 Sekunden.
Oberfläche: In drei Verzeichnissen sind die Animationen ohne bestimmte Ord- nung untergebracht. Die FLI-Dateien las- sen sich nicht anschauen, da ein Abspiel- programm dazu fehlt. Das Shareware-Pro- gramm MainActor verarbeitet sie dagegen klaglos (ist aber nicht auf der CD enthal- ten). Alle anderen Animationen können per Doppelklick gestartet werden.
Fazit: Wer Animationen sucht, wird hier fündig. Auch einige Anregungen und nette Ideen kann man gewinnen. Die Be- dienung könnte deutlich besser sein. dg
m Raytracing
MaxonCINEMA 4D CLASSIC-CD
CDs mit Objekten für Raytracer gibt es einige, aber die CD von Maxon ragt aus der Masse heraus. Schließlich wird der Raytracer mitgeliefert.
Inhalt: Neben der Vollversion von »MaxonCINEMA 4D« V1.5, die auch zum Update berechtigt, findet man das zugehörige Handbuch als »Hothelp«-Da- tei. Neben 31 Objekten und-knapp 150 Texturen zum Selbstberechnen enthält die CD noch 16 Animationen und über 60 Bilder. An Maxon-Demos herrscht kein Mangel: HotHelp, BASIC, CAD 2.5, Cinema 4D 2.1, Magic 2, Multimedia, PLP 2.1, Sigmath, Tools und Twist 2.
Oberfläche: Die CD besitzt keine eige- ne Oberfläche, sondern wird über die Workbench bedient. Bei Animationen
und Texten funktioniert dies auch, da ent- sprechende Programme auf der CD das
Abgefahren: Neben Bildern findet man auf der CD auch die Vollversion des Raytracers » MaxonCINEMA 4D« V1.5
Anzeigen erledigen. Die JPEG-Bilder hin- gegen sind nur als Namen sichtbar und nicht über Doppelklick auf den Bild- schirm zu bringen.
Fazit: Wer mit Raytracing anfangen will und noch kein Programm dafür besitzt, macht mit der CD von Maxon ein fantasti- sches Schnäppchen. Alle, was man
braucht, findet man, sogar ein Updateange- bot auf neuere Versionen des Raytracers.rb
enn Sie heute Ihren AMIGA aufrüsten wollen,
haben wir für Sie die Produkte, die Ihnen mit ausgereifter Technologie und erstklassiger Qualität die Sicherheit bieten, sich richtig zu entscheiden.
BLUZZARD BI
1230-IV y- Board 206
4
So stellen wir mit der BLIZZARD-Serie für den AMIGA 1200 und neuerlich auch für den AMIGA 2000 extrem leistungsfähige und außerordentlich preisgünstige Beschleunigerkarten in verschiedenen Preis- und Leistungsklassen zur Verfügung.
Basierend auf 68030- und 68060-Prozessoren, mit flexiblen Speicheraufrüstungsoptionen, schnellen Fast-
Für den AMIGA 4000 bietet unser CYBERSTORM- Beschleunigerboard auf Basis des 68060-Prozessors und mit modularer Aufrüstbarkeit weiterhin unübertroffene Leistung und Flexibilität, und hat damit einen Standard gesetzt, den viele andere erst noch zu erreichen versuchen.
Das Gleiche gilt für unsere Zorro-Ill-Grafikkarte CyberVision64, die aus dem Stand zum Maßstab für
© Turso 4
PERFORMANCE TODAY.
/ BUZraRD Boarp 1260 Tu j 0 OARD
4
SCSI-II-Controllern in DMA-Technik, mit bewährter Kompatibilität und aufbauend auf der Erfahrung der vielfach preisgekrönten Vorgängermodelle definieren diese aktuellen Beschleunigersysteme die Grenzen des technisch Machbaren.
Mit dieser Summe hervorragender Eigenschaften wird der Erfolg der BLIZZARD-Serie fortgesetzt.
CYBERVISIONGB
Grafikleistung auf dem AMIGA wurde, nicht zuletzt dank unserer hervorragenden CyberGraphX-Software, die mittlerweile ein de-facto 24-Bit-Standard auf dem AMIGA geworden ist.
Wie Sie sehen, ist es gar nicht schwer, die richtige Wahl zu treffen. Was umsomehr gilt, wenn Sie Ihren Blick nach vorne richten, denn bevor wir Ihnen eines unserer Produkte verkaufen, stellen wir Ihnen die Frage:
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WHERE DO YOU WANT TO BE TOMORROW?
In der Au 27 » 61440 Oberursel Telefon (06171) 583787 Tech. Hotline (06171) 583788 Fax (06171) 583789
Weitere Informationen zu unseren Produkten und natürlich die Produkte
selbst erhalten Sie im gutsortierten Fachhandel oder direkt bei uns.
Änderungen in Preis, Technik oder Lieferumfang vorbe- halten. Verwendete Produktnamen sind Handels- marken oder Warenzeichen der jeweiligen Hersteller. AMIGA ist ein eingetragenes Warenzeichen der ESCOM AG. PowerPC ist ein Warenzeichen der IBM Corp.
DIGITAT’PRODVUETS
CD-SOFTWARE
Sucht man nach Grundla- gen, wird man nicht nur im AMIGA-Magazin fündig. Auch Zeitschriften wie c't ge- nießen hierbei einen guten Ruf. Die »c'tt roms« enthalten alle Artikel aus den Jahren 92/93 und 94 - digital.
EB von David Göhler
er neben dem AMIGA-
Magazin auch noch die c't liest, wird schnell feststel- len, daß die Wälzer (momen- tan jeweils zwischen 400 und 500 Seiten stark) über die Jahre leicht zur Plage werden: Wo- hin damit? Selbst Regale tra- gen die Zentner nicht immer
klaglos. Die Lösung 2 heißt »c't rom«, von denen
es mittlerweile
er Abruf zwei gibt: die
wissen 94-
und 92/ 93-Ausgabe. Die CDs ent- halten alle Artikel der genannten Jahrgänge als HTML-Seiten (steht für Hyper- Text Markup Language), aller- dings mit allzu kleinen Bildern. Für andere Rechnersysteme (Mac, Windows, OS/2) gibt es eine komfortable Oberfläche mit fehlertoleranter Su-
Bi Digitale Zeitschrift: c't auf CD-ROM
Gewichtsverlagerung
c't 1994 - Das Arahlv auf CD. =
ı magazin für ‚computer
1] Eine wählen Sie eine Ausgabe
es En Kai = ma
Die erste Seite: So präsentiert sich die CD, wenn man die erste Seite geladen hat
Da die Artikel alle als HTML-Seiten abgelegt sind, kann man sie problemlos mit einem WWW-Browser wie »AMosaic« ansehen, durchsu- chen oder als ASCII-Text spei- chern. Dank der gelungenen Aufbereitung lassen sich die Texte aber auch angenehm am Bildschirm lesen. Der Auf- bau ist dabei recht einfach: Im Hauptverzeichnis der CD gibt es den Ordner »HTML« und
che, die auf dem Ami-
ga leider gar nichts bringt, aber deren Da- tenbasis für Amiga-Sy- steme leicht nutzbar ist — dazu gleich mehr.
Ebenfalls auf der CD sind alle Listings und Programme, die
in den Artikeln er- wähnt oder abge- druckt wurden. Sie
sind jeweils als Zip- Archive ablegt. Das Programm »Unzip« (zu finden im Set 4 der AMIGA-Magazin- PD-Disketten 12/95) entpackt sie ohne Pro- bleme.
40
PD-Disketten-Support
HTML ist die Sprache des World Wi- de Webs (WWW), des Internet-Dien- stes, der das Internet erst populär ge- macht hat. Da es Anzeiger für WWW für jeden Rechner gibt, ist es sinnvoll, Texte und Bilder in dieser Form auf CDs zu brennen. Nur die- sem Schachzug ist es zu verdanken, daß die c't rom auch auf Amigas ein- fach nutzbar ist.
Um Ihnen die Nutzung der CDs wei- ter zu vereinfachen, finden Sie auf der PD-Diskette Nr. 2 die nötigen ARexx-Skripts und Hinweise, um die auf den Scheiben enthaltenen Da- tenbanken direkt im Verein mit AMosaiec und DB2.9 zu verwenden.
dort die Datei »default.htm«, die aufgrund der bekannten MS- DOS-Beschrän- kung nicht auf ».html« endet. Lädt man mit AMosaic diese
Showmaster Multimedia-Praxis: Toolbook 3.01 Robert Seetzen, Detlef Beyer
Über diesen Trick ist die CD ebenfalls so leicht nutzbar, wie vom Mac oder unter OS/2 (s. Bild unten). Dadurch wer- den beide Scheiben zur Fund- grube für alle, die systemüber- greifend interessiert sind, Science-Fiction-Stories lieben (fast jede Ausgabe eine!) oder
Perfektes Duo: Mit AMosaic und DB2.9 kann man die »c't rom« perfekt nutzen - ARexx macht's möglich
Seite als »Local Page«, kommt man auf die erste Seite (s. Bild): Sie ist die Wurzel des c't-Baums. Von da aus kann man sich von Ausgabe zu Ausgabe und von Artikel zu Artikel hangeln. Eine Suche über Aritkelgrenzen hinweg ist so aber nicht möglich.
EI Gewußt wie!
Doch im Verzeichnis »UNIX« der CD findet sich ei- ne ASCII-Datenbank, die sich nach wenigen Anpassungen in die PD-Datenbank »DB2.9« problemlos integrieren lies. Diese besitzt einen ARexx- Port und kann auf Doppelklick hin auch ARexx-Skripts starten - und somit AMosaic dazu veranlassen, den Artikel zu la- den, den man in der Daten- bank gefunden hat.
nur mal feststellen wollen, wie schnell der Amiga im Ver- gleich zu anderen Systemen ist. An Amiga-Stoff haben c't und damit auch die digitalen Datenträger leider so gut wie nichts zu bieten.
Fazit: Wer sich beim letzten Umzug an den c'ts den Bauch verrenkt hat, aber trotzdem gerne »mal was in c't nach- schlagen« möchte, ist mit den c't roms gut bedient. Die 95- Version ist schon angekündigt und soll noch im Dezember zu einem Preis von 69 Mark erhältlich sein. Vielleicht ist es da sogar billiger und um- weltschonender, wenn man sich nur die digitale Version zulegt. |
Bezugsdaten: eMedia, Postfach 610106, 30601 Hannover, Fax (05 11)5 35 21 47,
Preis: c'trom '92/'93 und c'trom '94 jeweils 69 Mark.
AMIGA-MAGAZIN 1/1996
gr"
W:: auch Sie zu den AMIGA-Anwendern gehören, die den Blick auf morgen gerichtet haben, können wir Ihnen heute mit Freude verkünden, daß es für den AMIGA ein Leben nach dem 68000er gibt:
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AMIGA'" GOES POWER PC"
Die AMIGA-Welt hat davon geträumt, und nun ist es Realität: Der Schritt in eine neue Leistungsdimension weit jenseits der heutigen Standards wird vollzogen. Mit der Implementation des leistungsstarken PowerPC-RISC- Prozessors leitet phase 5 digital products eine richtungs- weisende Entwicklung ein, an deren Ende eine Prozessorkartengeneration steht, die den hohen Ansprüchen von morgen gerecht wird.
Mit den Leistungsdaten der aktuellen PowerPC 603e- und 604-Prozessoren kehrt der AMIGA an die Spitze heutiger Desktop-Workstations zurück, und kann mit den folgenden Generationen in der Leistung weiter vor- anschreiten. Durch unsere auf die PowerPC-Prozessoren optimierte Abbildung der Exec- und Multitasking- Funktionen und eine leistungsstarke 68k-Emulation bleibt existierende Software auf hohem Leistungsniveau
lauffähig. Mit aktiver Unterstützung des PowerUP- Programms durch führende Softwarehersteller werden Applikationen schnell verfügbar, die die volle Leistung der neuen Prozessoren nutzen. Und mit dem zu unseren kommenden PowerPC-Beschleunigern gelieferten CyberGraphX 3.0 Native inklusive 24-Bit 3D- und Multi- media-Schnittstelle bringen wir eine Betriebssystem- erweiterung, die bestehende Leistungsgrenzen sprengt und eine neue Ära der visuellen Performance auf dem AMIGA einleitet.
Selbstverständlich wird es für alle Kunden, die sich heute für eines unserer 68k-Beschleunigerboards entscheiden, preisgünstige Upgrade-Möglichkeiten auf diese neue RISC-Generation geben. Und da dies alles schon Mitte 1996 verfügbar sein wird, gibt es eine klare Antwort auf die Frage:
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WHERE DO YOU WANT TO BE TOMORROW?
In der Au 27 » 61440 Oberursel
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selbst erhalten Sie im gutsortierten Fachhandel oder direkt bei uns.
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DIGITAL PRODUCTS
CD-SOFTWARE
Der SPIEGEL ist ein Nach- richtenmagazin mit Traditi- on. Wer ein Archiv braucht,
wird von den Hamburgern ebenfalls bedient - die Aus- gaben der letzten Jahre gibt es auf CD.
MI von Ralf Kottcke
erade bei Nachrichten-
magazinen kann ein Ar- chiv nützlich sein. Für Journa- listen ist es beruflich ohnehin interessant, aber auch Otto Normalverbraucher kann sich nachträglich darüber amüsie- ren, wie sich welterschüttern- de Krisen dann doch in Luft aufgelöst haben.
Allerdings stellt sich bei sol- chen Archiven ein Problem: Die Zeitschriftenstapel (52 SPIEGEL im Jahr) beanspru- chen einiges an Platz, und die »Suche durch blättern« kostet viel Zeit und ist oft genug von wenig Erfolg gekrönt.
Die »SPIEGEL-CD-ROM- Ausgaben« sind eine gute Al- ternative zur herkömmlichen Archivierung. Wir werden se- hen, ob sie auch auf dem Amiga funktionieren.
Mi Die Hardware
Zunächst brauchen Sie natürlich einen Amiga, auf dem Sie den Apple-Emulator Shapeshifter starten können. Eine Grafikkarte wird empfoh- len. Nicht nur wegen der Ge- schwindigkeit, sondern auch wegen der Auflösung, schließ-
Spiegelau CD _ | Natürlich gibt es nicht nurden Spiegel-Jahrgang 1994 auf CD. Die älteren Ausgaben sind etwas preis- | ‚werteralsdienuen. ‚Spiegel 1992 auf CD: 150 Ma
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CD-ROM: Spiegel 1994
Spiegelkabinett
lich wollen Sie auf den Doku- menten auch etwas erkennen. Dazu brauchen Sie noch ein CD-Laufwerk, das sich auch
auf die entsprechende Heft- nummer und navigieren über das Inhaltsverzeichnis per Mausklick zum gewünschten
EESEITEEHIEEETTER FESTER
Spiegel auf CD: Titelbilder, Fotos und Texte kann man anzei- gen, durchsuchen und auch in Fremdformate exportieren
mit dem Shapeshifter einbin- den läßt. Mit dieser »Apple- Standardausstattung« können Sie die CD benutzen.
Ei Die Software
Um Acrobat-Formate laden zu können, brauchen Sie ein entsprechendes Anzeigepro- gramm, das sowohl für Win- dows als auch für Apple auf der CD enthalten ist. Dieses Programm. benötigt in der Apple-Version den ATM (Ado- be Type Manager) in der Ver- sion 3.6 oder höher. Nachdem Sie das Programm auf Festplat- te installiert haben, können Sie es.starten und die Acrobat-Do- kumente anzeigen.
M Was kann Acrobate?
Wenn Sie den Acrobat-An- zeiger starten, finden Sie am linken Bildschirmrand alle 52 Spiegel-Ausgaben des Jahres 1994 aufgelistet. Wenn Sie bereits wissen, wo Sie suchen müssen, klicken Sie einfach
Natürlich kann man die Sei- te auch vergrößern und ver- kleinern oder einfach Seite für Seite durch die Ausgaben blät- tern. Weiterhin ist es möglich, Texte und Bilder zu markieren und in anderen Programmen weiterzuverarbeiten. Dabei ist jedoch zu beachten, daß die Texte alle Trennstriche in den ASCII-Code übernehmen. Auch die Bilder haben nicht etwa die Qualität der Fotogra- fie, sondern sind:nur so gut, wie sie einst gedruckt wurden.
Wenn Sie Texte und Bilder unter Amiga-DOS weiterverar- beiten wollen, nehmen Sie am besten eine MS-DOS-Diskette zu Hilfe, die Sie auf beiden Systemen lesen und beschrei- ben können. Natürlich sind alle Texte und Bilder urheber- rechtlich geschützt und dürfen ohne Genehmigung des SPIEGEL nicht weiterverbreitet werden.
Was ist Acrobat?
waltet werden.
»Acrobat« ist ein Austausch-Format im Bereich DTP (»Desk- top Publishing«). Es wurde von Adobe definiert. Der Sinn die- ses Formats ist es, DTP-Dokumente zwischen unterschiedli- chen DTP-Programmen austauschen zu können. Das ist eine schwierige Aufgabe, weil jedes DTP-Dokument unzählig Pa- rameter enthält, die von Programm zu Programm anders ver-
‚Zwar gibt es sowohl unter Windows als auch auf dem Apple
Macintosh Programme, die Acrobat laden oder zumindest an- zeigen können. Dem Amiga bleibt der Zugang zu diesem For- mat verwehrt. Aber weil der Amiga über die Software »Shape- shifter« den Apple Macintosh emuliert, besteht die Möglich- re die Spiegel-CD auch mit dem Amiga anzuzeigen.
Artikel. Auch ein Blättern in der Zeitschrift ist vorgesehen. Wer ein bestimmtes Thema braucht, kann sich per Textsu- che die passenden Beiträge auswählen lassen. Diese Opti- on lernt man erst so richtig zu schätzen, wenn man mal auf der Suche nach einem be- stimmten Artikel zwei Stunden lang vergeblich einen Stapel Magazine durchwühlt hat.
Fazit: Als Archiv ist die Spiegel-CD hervorragend ge- eignet. Das Weiterverarbeiten ist durch das Acrobat-Format etwas umständlich, wobei der Export vom -Apple auf den Amiga die Sache noch zusätz- lich kompliziert. Wer diese CD für 200 Mark kauft, sollte sich über Möglichkeiten und Grenzen des Konzepts im kla- ren sein. |
AMIGA-MAGAZIN 1/1996
rw.
Januar 1996
Gyeniur)k ZoumnumEr Shows. 12m I ib 85OmB.1ums- 128.80. 359.- E5omB- 141m: SSI-ÜE Heben TO8oms. 12m» 123280. 479. u 12m 49. R Alles 215O0ms: sms » 10248 c. 1979.- ee. A Capellı 22 Om: 9m» sızkac. 1119,- RE Grend A300msB: sms» sızkac. 1749.- CR H35MB + 14m 309-7 ‚All 4300m- 8ms +2048KB C. 1849.-
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CD-SOFTWARE
Das »Volk der Dichter und Denker« kann seine Literatur nun auch auf CD bekom- men: Der Reclam-Verlag hat sich der verantwortungsvol- len Aufgabe angenommen, die Klassiker in ganz neuer Aufmachung zu verlegen.
BI von Ralf Kottcke DER BEDIENTE.
Gott helf, Herr Richter! Der Gerichtsrat Walter Läßt seinen Gruß vermelden, gleich wird er hier sein. ADAM. Ei, du gerechter Himmel! Ist er mit Holla
ei allen CDs, die für frem-
de Betriebssysteme zusam- Schon fertig? n DER BEDIENTE. Ja, eristim Huisum schon. mengestellt wurden , stellt sich ADAM. He! Liese! Grete! die Frage, wie sie denn nun LICHT. Ruhig, ruhig jetzt. ; Zn ADAM. Gevatterchen! auf dem Amiga funktionieren. LICHT. Laßt Euern Dank vermelden.
Sounds, Bilder und Texte las- sen sich in fast allen Fällen vom Amiga importieren. Gele- gentlich sind die Daten aber in einem Format gespeichert, das nur Windows-Programmen (z.B. Toolbook) zugänglich ist.
ADAM. Was tu ichjetzt? Was laß ich? (Er greift nach seinen Kleidern.) ERSTE MAGD (fit auf).
REN
Reclams Universal-Bibliothek
Die »Philipp Reclam jun. Verlag GmbH« ist vor allem durch die Uni- versal-Bibliothek bekannt. Die kleinen gelben Bücher, die zu günsti-
gem Preis klassische Literatur unters Volk bringen, erhalten nun:ihr ı Pendant auf CD-ROM.
Bereits 1867 startete Anton EulE® Reclam die Buchreihe mit dem Kommentar:
»Universal-Bibliothek ist der Gesamititel, unter welchem eine Samm- lung von Einzelausgaben allgemein beliebter Werke erscheint. ... An der Fortsetzung dieser Sammlung wird unausgesetzt gearbeitet. Ihr Umfang wird von der Aufnahme abhängen, welche dieselbe beim Publikum findet. Das Erscheinen sämtlicher classischen Werke
| unserer: Literatur, die ein allgemeines Interesse'in Anspruch nehmen und deren Umfang es gestattet, wird versprochen. «
Das gleiche Konzept soll für die CDs gelten. Einige werden bereits verkauft, weitere sollen im Frühjahr 1996 erscheinen. Für zwei Gro- schen (der Preis des Faust im Jahr 1867) bekommt man die CDs zwar nicht, aber 14, 20 Mark ist Sue ein einstigen ie
Verfügbar: un
H.v. Kleist: Der erde Kıug
J.W.v. Goethe: Faust (Der Tragödie erster Teil)
F. Kafka: Die Verwandlung . ‚J-Wiv. Goethe: Die Leiden des ungen.Werkher: De Jıv.: Eichendorff: Aus dem: Leben eines Taugenichts
Geplant für Frühjahr 1996:
-G.E. Lessing: Nathan, der Weise -
T. Storm: Der Schimmelreiter
A.v. Drosthe-Hülshoff: Die Judenbuche
F. Schiller: Wilhelm Tell . =
F. Wedekind: Frühlings Erwachen ni Re
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Ein Bedienter tritt auf. Die Vorigen. - Nachher: Zwei Mägde.
DER BEDIENTE. Und morgen reisen wir nach Hussahe.
Hier bin ich, Herr. 170
ERRTEREEET ET REN ER ERETUTT ERTER
M CD-ROM: Reclams Klassiker
Alte Meist
Zweiter Auftsitt
(D
r
114 WERTET Rx
Ein Klassiker: »Der zerbrochne Krug« ist nur einer von vielen Werken, die Reclam auf CD veröffentlichen will
Das trifft auch auf die CD- Serie »Reclams Klassiker auf CD-ROM« zu. Alle CDs dieser Serie sind gleich aufgebaut. Obwohl die CDs eine Tool- book-Oberfläche benutzen, kann auch der Amiga auf Teile der Daten zugreifen. Befassen wir uns daher zuerst mit den Dateien, die auch der Amiga
Heinrich v. Kleist: Neben dem Text gibt’s auch ein Bild
plettes Hörspiel. Allerdings ist zu beachten, daß die Sound- Dateien selten wesentlich kleiner als 1 MByte sind. Genügend Arbeitsspeicher ist also Voraussetzung.
Anders sieht es mit den Tex- ten aus. Um ASCIl-Text zu er- halten, braucht man tatsäch- lich einen Windows-Computer mit CD-Laufwerk (vielleicht hat ein Bekannter einen zu Hause, oder man nimmt den Büro- rechner). Hat man das Pro- gramm installiert, kann man den ASCIl-Text ins Windows- Clipboard kopieren und von dort per Text-Editor auf die Diskette schreiben.
Neben dem Literatur-Text bekommt man auch den Le- benslauf des Autors, Hinweise auf Sekundärliteratur und eine Inhaltsangabe des Werks.
Fazit: Durch die Toolbook- Oberfläche ist die CD mit dem Amiga nur eingeschränkt nutzbar. Wer sich jedoch die
geschlossen.
Reclams Klassiker. als HTML?
Der HTML-Standard, der u.a. im World Wide Web verwen- det wird, hat den Vorteil, daß er transparent ist (alle Daten liegen in Standard-Formaten vor) und auf allen Betriebssyste- men verwendet werden kann, für die es WWW-Browser gibt (Amiga-OS, Unix, Windows, OS/2 etc.).
Der Hersteller der Reclam-CDs hat sich jedoch gegen HTML entschieden. Die grafischen Gestaltungsmöglichkeiten seien zu eingeschränkt. Sollte sich das mit dem Ausbau des HTML- Formats ändern, sei eine HTML-Umsetzung nicht mehr aus-
ohne weiteres lesen kann. Da gibt's zunächst einige Bilder im BMP-Format, die den Autor und auch Szenen aus dem je- weiligen Buch zeigen. Interessant sind auch die WAV-Dateien. Man kann sie per WAV-Datatype über das Amiga-Betriebssystem abspie- len und bekommt so ein kom-
Mühe macht, bei einem Win- dows-Anwender die Texte zu exportieren, bekommt neben dem nackten ASCII-Text viele Informationen über den Autor und Sekundärliteratur zum Werk. Die Bilder und nicht zuletzt die WAV-Dateien las- sen sich auch auf dem Amiga verwenden. |
AMIGA-MAGAZIN 1/1996
Der AMIGA Distributor 8 Jahre AMIGA Kompetenz
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KURS
Abfragen und Schleifen sind das Salz in der Suppe der Programmierung: Ohne sie ist es fad. Nachdem nun
Mi Strukturen & Prozeduren (Folge 3)
Ist doch E klar!
Repetitionen (Schleifen) einen Programmteil beliebig oft wie-
fast alle Variablentypen
vorgestellt sind, geht es al- so jetzt im wahrsten Sinne
des Wortes rund.
EI von Marcel Bennicke
in Variablentyp ist in der
letzten Folge nur nament- lich angeklungen: die Liste mit dem Schlüsselwort LIST. Sie ist eine Mischung aus den Daten- typen STRING und ARRAY OF LONG. LISTs stellen eine Fol- ge von Zahlen dar, die bis zu 32 Bit breit sein dürfen. Ihre Deklaration erfolgt analog zu Strings, aber mit dem Schlüs- selwort »LIST«. Die Zeile DEF liste[40] :LIST
deklariert eine Liste mit maxi- mal 40 Einträgen.
Auch in der internen Dar- stellung sind Listen den Strings ähnlich, da der Compiler die gleichen unsichtbaren Verwal- tungsdaten anlegt. Deshalb gilt auch hier, daß LISTs nur mit den entsprechenden Funk- tionen zu bearbeiten sind.
Das Auslesen der Einträge erledigt die Funktion »List- Item()«. Die Anweisung »Wri- teF('\d\n', Listltem(liste,0))« gibt folglich das erste Listen- element der oben deklarierten Variablen aus.
Als Besonderheit kann eine Liste ähnlich einem String auch an Ort und Stelle erzeugt werden. Dazu werden die ein-
Listenfunktionen
klärt. nach listv.
das Ende von listv an
»SetList(listv, EistLenllistw)«
46
Hier sind alle Funktionen aufgelistet, die sich zur Manipula- tion einer LIST-Variablen nutzen lassen. Dabei sind Argumen- te, die Sie ab V3.0 weggelassen können, wie bei den String- funktionen mit einem Gleichheitszeichen versehen.
Die Bezeichnung »listv« wurde überall dort verwendet, wo als Parameter eine mit »DEF .. ble nötig ist. Steht nur das Kürzel »list«, genügt auch eine »Sofortliste«, die unter Angabe eckiger Klammern erzeugt wird. Das erste Listenelement hat die Position Null.
„LIST« vereinbarte LIST-Varia-
k=List(länge): Belegt wie die Funktion String() Speicher nur Air eine EList, Fehlerabfrage und Freigeben wie bei String() er-
> ListCopydlistv,list, SID: Kopiert ae aus list [92 ListAdddlistv, a Fügt n Listenelemente von list an > ListCmpflist1,list2,n=ALL): Vergleicht list mit list2. Dabei
| werden nur die ersten n Einträge berücksichtigt.
& länge:=ListLen(list): Bestimmt die Länge einer Liste, d.h. wieviele Einträge sie momentan hat
& max;=ListMax(listv): Ermittelt die maximale Länge einer Liste
© wert: =Listitem(list, index): Liefert den Wert, den ein Li- steneintrag enthält (z.B. »Listitem([9, 3,5],1)« ergibt 3).
‚© Setlist(listv,Länge): Setzt die maximale Länge einer Liste neu. Reorganisiert interne Verwaltungsdaten, nachdem die Liste ohne eine Listenfunktion verändert wurde. Wie bei »SetStr« gibt es auch hier einen Sendardaanfe
zelnen Listenelemente — durch Kommas getrennt — aufgezählt und von eckigen Klammern eingeschlossen. So ein Aus- druck ist dann quasi einem ARRAY OF LONG gleichzu- setzen, das einen konstanten
derholen. Durch geschickte Kombination aller drei Struk- turen lassen sich viele Proble- me mit dem Computer lösen. Das erste Element, die Se- quenz, ist Ihnen bereits geläu- fig, denn alle bisherigen Bei- spielprogramme beinhalteten ausschließlich solche Folgen.
DEF a,eingabe [10] :STRING
PROC main()
WriteF('Bitte geben Sie eine Zahl ein: ')
ReadStr (stdout, eingabe) a:=Val (eingabe, NIL)
IF a>5
/* wenn a größer 5, dann hier weiter */
WriteF("Ihre Zahl ist größer als 5\n')
ELSE
/* sonst hier */
WriteF('Ihre Zahl ist kleiner oder gleich 5\n')
Listing 1: WENN das einfach für Sie ist, DANN bleiben Sie
bei E, SONST wechseln Sie zu C
Inhalt hat. Zur Unterscheidung so einer »Sofortliste« von einer Variablen des Typs LIST (wel- che zusätzlich die genannten Verwaltungsdaten besitzen), führen wir für letztere die Be- zeichnung »EList« ein.
Wie man Listen in der Pra- xis verwendet, zeigt ein Bei- spielprogramm, das bei der FOR-TO-DO-Schleife vorge- stellt wird.
El Strukturelemente
Ein Programm ist wie ein Al- gorithmus, eine endliche Folge von Handlungsanweisungen. Formal läßt sich jeder Algorith- mus aus nur drei Elementen zu- sammensetzen: Sequenz (Fol- ge), Selektion (Auswahl) und Repetition (Wiederholung).
Eine Sequenz (Anweisungs- block) ist eine einfache Folge von Anweisungen, die nach- einander abgearbeitet werden. Eine Selektion (Auswahl, Ver- zweigung) macht die Aus- führung von Programmteilen von bestimmten Bedingungen abhängig (z.B. Benutzereinga- ben und Variableninhalten). Schließlich kann man durch
Nur ein Hinweis: Zur opti- schen Gliederung eines Pro- grammtextes hat es sich einge- bürgert, alle zusammengehöri- gen Sequenzen von links ein- zurücken.
Vom zweiten Element, der Selektion, existieren zwei Ar- ten: die Einfach- und die Mehrfachselektion. Das Grundprinzip ist dabei immer gleich: Zuerst formuliert man eine Bedingung. Danach wer- den - je nachdem ob sie er- füllt ist oder nicht — bestimmte Anweisungsblöcke ausgeführt. Ist das geschehen, geht es nach der Abfrage weiter.
Eine Bedingung wird in der Regel als Vergleich zwischen zwei (berechneten) Werten hingeschrieben. Der Vergleich kann stimmen (ist erfüllt) oder falsch sein (dann ist er nicht erfüllt). Er liefert für den Com-
“püter also einen Wert (vgl.
Definition »Ausdruck«). Der Bedingungszustand »erfüllt« wird durch die Konstante TRUE (-1) repräsentiert, »nicht erfüllt« durch FALSE (0). Zur Formulierung eines Vergleichs existieren geeignete Operato-
AMIGA-MAGAZIN 1/1996
ren, die ähnlich wie in der Mathematik verwendet wer- den. Das sind: = (gleich), < (kleiner), > (größer), <> (un- gleich, >= (größer oder gleich, <= (kleiner oder gleich). Ein paar Beispiele:
D 5>4, ist wahr, da 5 größer als 4 ist.
& 3=4-2, ist falsch, da 3 un- gleich 4-2 (=2) ist.
& 2+(3*4)<>2, ist wahr, da 2+(3*4) (=14) ungleich 2 ist.
Anstelle von Zahlen werden aber meist Variablen (z.B. a=b-1) oder Funktionen (etwa rechne(a)=5) verwendet.
Eine Bedingung kann sich aber auch aus mehreren Teil- bedingungen zusammenset- zen. Diese können durch die logischen Operatoren »AND« (Und) und »OR« (Oder) mitein- ander verknüpft werden. Da Amiga-E alle Operatoren (also
DEF a, eingabe[10] :STRING
PROC main()
Eilwalsss Varknünler zwaler Zanlen
Gut geknüpft: Die logischen Verknüpfungen TE: Br 90011 F AND_5_%0101 5_%0101 AND und OR im 0001 7 %0111
Detail betrachtet
Auch wenn Sie innerhalb eines Vergleichsausdiuckes.die
Teilbedingungen mit AND und OR verknüpfen, werden intern stets die Werte TRUE (-1) und FALSE (D) miteinander bitweise (32 Bit) kombiniert B
Hier gilt, daß der Gesamtausdruck wahr wird, wenn
4 RII1I1ITI1I1I11111331337711111170 AND 0 _%00000000000000000000000000000000
Beispiel (es gilt: a=2, b=3): (a=2) AND (b=2) (2
’ TRUE AND FALSE, =FALSE
© %00000000000000000000000000000000
wenigstens eine Teilbedingung er- füllt ist (Bedingung 1 ODER Bedingung 2): D& (a=1) OR (b=1), ist wahr, da a gleich 1 ist. D (a<2) OR (b=2) OR (b=3), ist wahr, da a kleiner 2 (und b gleich 2 ist). Schließlich kann man AND und OR auch kombinieren. Wissen sollten Sie noch, daß intern bei einer logischen Verknüpfung auch nur die Er- gebnisse der Teilausdrücke bitweise miteinander kombi-
WriteF('Bitte geben Sie eine Zahl ein: ')
ReadStr (stdout, eingabe) a:=Val (eingabe, NIL) IF a=0
/* a gleich Null ? */
WriteF('Sie haben die Zahl Null eingegeben!\n')
ELSEIF a<O
/* kleiner als Null ? */
WriteF('Ihre Zahl ist negativ.\n')
ELSE
/* kann nur noch positiv sein */
WriteF('Ihre Zahl ist positiv\n')
ENDIF ENDPROC
Listing 2: Eine Mehrfachauswahl ist mit IF-ELSEIF kein Problem
auch die Vergleichs- und Ver- knüpfungsoperatoren) gleich- wertig behandelt, muß jeder Teilausdruck von Klammern umgeben sein.
Die Verknüpfung AND be- wirkt, daß der gesamte Aus- druck wahr wird, wenn beide Teilbedingungen erfüllt sind. Dazu einige Beispiele (a trägt den Wert 1, b den Wert 2):
& (a=1) AND (b=2), ist wahr, da beides zutrifft.
D (a<b) AND (a=2), ist falsch, da a ungleich 2 ist.
D (a+ta=b) AND (b>a) AND (a=1), ist wahr, alles ist richtig.
Man kann Teilausdrücke aber auch mit OR verbinden.
AMIGA-MAGAZIN 1/1996
niert werden (s. Bild oben). Ein solcher Ausdruck ist für den Rechner dann wahr, wenn das Ergebnis ungleich Null ist. Oftmals genügt des- halb auch das bloße Nennen einer Variablen oder einer Funktion, ohne den Wert die- ser Ausdrücke nochmals mit
'einer Zahl zu vergleichen.
Eine einfache Auswahl läßt sich mit den Schlüsselwörtern IF, THEN, ELSE aufstellen. Da- bei gilt folgende Syntax (einzei- lige und mehrzeilige Version): IF <Bedingung> THEN
<Anweisung> ELSE <Anweisung>
oder
IF <Bedingung>
<Sequenz> ELSE
<Sequenz> ENDIF
Die Verwendung eines IF- Konstruktes bedeutet für den Programmablauf: Wenn die angegebene Bedingung erfüllt ist, führt der Amiga die erste Anweisung (hinter »THEN«) aus. Möchten Sie dort mehrere Anweisungen ausführen, be- nutzen Sie bitte die zweite Schreibweise (ohne »THEN«, aber mit abschließendem »ENDIF«). Ist die Bedingung nicht erfüllt, gelangt der Pro- grammteil nach »ELSE« zur Ausführung. Der ELSE-Teil kann aber auch weggelassen werden. Das erste Beispielpro- gramm demonstriert den Ein- satz der verschiedenen Aus- wahlarten.
Eine Mehrfachauswahl ist nicht viel schwieriger zu lö- sen. Sie benötigen dazu ledig- lich noch das Schlüsselwort »ELSEIF«. Damit lassen sich in einem IF-Block noch weitere Bedingungen mit zugehörigen Anweisungsfolgen anfügen.
Ab Amiga-E Version 3.0 exi- stiertt noch eine Variante, Mehrfachauswahlen zu treffen. Es ist ein Konstrukt bestehend aus den Wörtern SELECT, CASE, DEFAULT und ENDSEL- ECT und hat folgendes Format:
SELECT <Variable> CASE <Ausdruck 1> <Sequenz 1> CASE <Ausdruck 2> <Sequenz 2> DEFAULT <Sequenz> ENDSELECT
Die ganze Sache funktio- niert so: Zuerst wird mit SE-
LECT die zu untersuchende Variable genannt (selektiert). Danach stehen jeweils hinter einem »CASE« ein Wert sowie Anweisungen. Enthält die Va- riable den aufgeführten Wert, werden die Anweisungen aus- geführt und nach dem END- SELECT fortgefahren. Wird keine Übereinstimmung ge- funden, gelangt der DEFAULT- Teil zur Ausführung (kann weggelassen werden). Schließlich existieren‘ noch zwei weitere Varianten von SELECT, die aber eine Erweite- rung der bisherigen Syntax er- fordern (Erklärung folgt). Der Programmierer hat die Mög- lichkeit, hinter einem CASE gleich mehrere Fälle, durch Kommas getrennt, aufzuzählen (z. B. »CASE 1,7,3«) oder mit- tels »TO« einen Bereich zu de- finieren, in welchem sich die
Kursübersicht
Dieser Kurs ist für all jene, die die Programmierung des Amiga mit E lernen wollen. Dabei werden alle Themen so erklärt, daß sie sowohl Ein- als auch Um- steigern von anderen Spra- chen verständlich sind.
Folge 1: Einführung in E, Variablen, Prozeduren
Folge 2: Ein Beispielpro- gramm, Programmaufbau, das Typensystem
Folge 3: Weitere Datenty- pen, strukturierte Program- mierung, eigene Prozeduren
Folge 4: Betriebssystempro- . grammierung, Speicherbele- gung, Compiler-Funktionen
Folge 5: Ein-/Ausgabe mit AmigaDOS, »Quoted Ex- pressions«, Fließkomma- zahlen
Folge 6: Ausnahmebehand- lung, eigene Module, Sor- tieralgorithmen
Folge 7: objektorientierte Programmierung, weitere Operatoren
47
PROC main()
ReadStr (stdout, eingabe)
CASE " {0} " TO " 9 " WriteF('Eine Ziffer\n') CASE „an TO U Al r, "an TO
CASE ".",
" I " 7 " 2 " CASE "\t" DEFAULT
ENDSELECT ENDPROC
schneller ausgeführt.
ausgewählte Variable befinden soll (z.B. »CASE 1 TO 9«). Es ist weiterhin gestattet, beide Verfahren zu kombinieren (z. BEDCASEI FTOERZIIOHTO 12,5«). Voraussetzung dafür ist jedoch, anstelle beliebiger Ausdrücke nur noch Konstan- ten zu verwenden und den Kopf der Anweisung wie folgt zu definieren:
SELECT <max> OF <Variable>
Sie müssen nun in »max« ei- nen Maximalwert für die selek- tierte Variable übergeben. Ist ihr Inhalt größer oder gleich diesem Wert, wird sofort in den DEFAULT-Teil verzweigt (so- weit vorhanden). Damit erfolgt die Auswahl des passenden CASE über eine Tabelle und um ein Vielfaches schneller als vorher, braucht aber auch we- sentlich mehr Speicher.
Sofern möglich, sollten Sie aber SELECT-CASE einem IF- ELSEIF vorziehen. Als Beispiel- programm sehen Sie sich bitte
Listing 3 an. Neben der Mehrfachaus- wahl demonstriert das Pro-
gramm auch, wie ein String als Array interpretiert werden kann. Ziel war es, einzelne Zeichen aus dem String auszu- lesen. Da man eine Stringva- riable wie ein Array behandelt kann, läßt sich jeder Buchsta- be mit Hilfe der eckigen Klam- mern »[ ]« erreichen. Sie ge-
48
Arzt WriteF('Ein Buchstabe\n')
Listing 3: Vor allem der Übersicht kommt die Verwendung des SELECT-CASE-Konstruktes zugute. Es wird aber auch
DEF eingabe[10]:STRING, zeichen
WriteF('Bitte geben Sie ein Zeichen ein: ') zeichen:=eingabe[0] /* Code des 1. Zeichens */
SELECT 127 OF zeichen /* "zeichen" auswählen */
WriteF('Ein Satzzeichen\n')
/* auch Steuerzeichen sind erlaubt */ WriteF('Ein Tabulator\n')
/* wenn nichts zutrifft, hier weiter */ WriteF('Unbekanntes Zeichen: \c\n',zeichen)
ben also in eckigen Klammern die Position des gewünschten Zeichens an und erhalten als Ergebnis seinen ASCll-Wert (dritte Anweisung).
Bi Schleifen
Mit einer Schleife ist es möglich, Sequenzen beliebig oft zu wiederholen. Amiga-E
DEF codewort [20] :STRING
PROC main() REPEAT
ren. Welche zu verwenden ist, richtet sich danach, ob inner- halb der Schleife nur eine oder mehrere Anweisungen auszuführen sind.
Die einfachste Schleife läßt sich mit den Wörtern »LOOP« und »ENDLOOP« formulieren. Sie bewirkt, daß alle Anweisun- gen dazwischen unendlich oft wiederholt werden. Ein Ab- bruch ist nur durch eine »Ex- ception« oder das Schlüssel- wort »RETURN« möglich.
Die zweite Variante ist schon gebrauchsfähig: Die RE- PEAT-UNTIL-Schleife (engl. »wiederhole bis«) bietet zu- mindest eine Abbruchmöglich- keit und hat folgendes Format: REPEAT
<Sequenz> UNTIL <Bedingung er£füllt>
Ihre Arbeitsweise ist schon allein aus den Schlüsselwör- tern zu erkennen: Eine Anwei- sungsfolge wird solange wie- derholt, bis eine Abbruchbe-
WriteF('Bitte geben Sie das Codewort ein: ') ReadStr (stdout, codewort) UNTIL StrCmp (codewort, 'AMIGA',ALL) WriteF('Jawoll, richtig!\n')
ENDPROC
Listing 4: So einfach eine REPEAT-UNTIL-Schleife auch aufge- baut ist, zweckmäßig kann sie trotzdem sein
kennt dafür drei Sprachkon- strukte. Beachten Sie, daß für jedes Konstrukt in der Regel zwei
Schreibweisen existie-
PROC main() WHILE a<=4 WriteF('a ist jetzt \d. ReadStr (stdout,, eingabe)
abgebrochen */ INC a ENDWHILE ENDPROC
DEF a=1, eingabe[10] :STRING
Abbrechen (j/n)? ',a)
/* ab v3.0 können Sie folgende zeile durch "EXIT StrCmp(eingabe, 'j',ALL)" ersetzen */
IF StrCmp (eingabe, 'j',ALL) THEN a:=5
/* wenn a-5, dann ist die Bed. a<=4 nicht mehr erfüllt, die Schleife wird also
dingung erfüllt ist. Dazu ein einfaches Beispiel (Listing 4), welches den Benutzer auffor-
dert, ein Codewort einzuge- .
/* a:=arl */
Listing 5: Eine WHILE-DO-Schleife kann nicht nur durch eine Abbruchbedingung verlassen werden, sondern auch durch EXIT. Hier gilt: Viele Wege führen nach Rom.
NOLUC
ben und erst abbricht, wenn dieses »AMIGA« lautet.
‘Der Aufbau des Programms ist einfach, lediglich die Ab- bruchbedingung bereitet An- fängern oft Probleme, da sie nicht als Vergleich formuliert ist. Deshalb hier die Erklärung:
Bei jedem Schleifendurch- lauf wird am Ende die Eingabe mit dem String 'AMIGA' ver- glichen. Das geschieht durch die Funktion »StrCmp()« (Ein Vergleich mit dem Gleich- heitszeichen funktioniert bei Strings nicht!). Sie liefert TRUE zurück, wenn beide Zeichen- ketten übereinstimmen, sonst FALSE. Ein weiterer Vergleich kann daher entfallen.
Gegenbeispiel: Würde StrCmp() den Wert 10 für Über- einstimmung liefern, müßte dort als Abbruchbedingung »StrEmp(...)=10« stehen. Ein solcher Vergleichsausdruck lie- fert aber auch nur die konstan- ten Werte TRUE oder FALSE zurück, mit denen der Rechner letztendlich entscheidet.
Eine dritte Schleife ist mit den Wörtern »WHILE« und »DO« bzw. »ENDWHILE« zu realisieren:
WHILE <Bedingung erfüllt> DO <Anweisung>
oder
WHILE <Bedingung erfüllt> <Sequenz> EXIT <Abbruchbed.> ENDWHILE
Ihre Funktionsweise ist sim- pel: Am Schleifenkopf wird ei- ne Bedingung wie in einer IF- Anweisung formuliert. Ist die- se erfüllt, wird die Schleife durchlaufen (und nicht verlas- sen, wie bei REPEAT-UNTIL). Danach verzweigt das Pro- gramm zum Schleifenanfang und überprüft, ob die Bedin- gung immer noch zutrifft. Wenn ja, durchläuft der Rech- ner alle Anweisungen erneut.
Die Konstruktion der WHI- LE-DO-Schleife sollte damit deutlich sein. Unbekannt ist Ihnen bisher noch das Schlüs- selwort »INC« (»increasex =
AMIGA-MAGAZIN 1/1996
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Sanyo CR254S SCSI 4-fach Speed 347.- Toshiba XM5301 Scsı 4-fach Speed 397.- Toshiba XM3601 SCSI 4,4-fach d 517.- Toshiba XM3701 SCS 6.7-fach aA. Mitsumi FX400 4-fach Speed 277.- OverdriveCD A600/1200 2-fach 337.- OverdriveCD A600/1200 4-fach 447.-
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Multi-Evolution II A500 SCSI-I 247.- Oktagon 2008 SCSI-II 247.- BSC 508 IDE 177.- BSC 2008 IDE 137.- Cyberstorm SCSI Kit 347.- Blizzard 1230/1260 scsıKit 167./197.-
OFF LIMTS 1230 SCSI-Kit 147.- Update Multievolution/Evolution 57.-
Grafik Cybervision 2MB / AMB 667.-/827.- Retina BLT Z3 IMB / AMB 697.-/827.-
Picasso 2MB 547.- ScanDoubler Amiga 4000 247.- Delnterlace Karte A2-4000 247.-
Video
V-LAB A2-4000 297.- V-LAB A2-4000 S-VHS 497.- V-LAB par A500-1200 497.- V-LAB par A500-1200 S-VHS 647.- V-LAB Motion V 2.5 1897.- V-CODE intern/extern 127.-/177.- V-CODE Retina BLT Z3 87.- V-CODE Switch 187.-
„.. AMIGA A 1200
AMIGA 1200 697.- AMIGA 1200 Starterkit 997.- AMIGA 4000T 040/25 ab 3997.- DRACO 060/50 ab 5897.- Sound
Toccata 16 BIT Audiokarte 497.- MaestroPro Audiokarte 777. 25 Watt Aktivboxen 47.- 80 Watt Surround Aktivboxen 67.- Gehäuse
Towergehäuse Amiga 500 547.-
Towergehäuse A 1200 incl. Tastatur 597.-
Tower Amiga 2000 397.- Tower A 3000 incl. Slotplatine 597.- Tower A 4000 incl. Slotplatine 747.- SCSI Gehäuse 1 Einschub 3.5" 127.- SCSI Gehäuse 1 Einschub 5.25" 127.- SCSI Tower 2 Einschübe 5.25" 197.-
SCSI Tower 4 Einschübe 5.25" 277.-
Sonstiges
Netzteil A500-1200 4.5A 87.- Kickum A600 27.- Kickum A500 26.- 3.5" Laufwerke extern 97.- 3.5" LW intern A500/1200 87.-
3.5" LW 1.76 MB int./ext. 167.-/197.-
SX32 CD32 goes A1200 427.- Maus Amiga 260/400 DPI 20.-/37.- Joysticks ab 17.- CD32 Superjoypad A7.- Anwendersoftware
Studio 2.0 Pro Druckertreiber 97.- Finalcopy II 137.- Final Data 117.- clarriSSA 2.x 177.- Adorage 2.5 AGA 177.- Data Base 3.0 Professionell 127.- Diskexpander V2.1 57.- Monumental Titler 197.- Personal Paint 6.x 87.- Diavolo Backup Pro 127.- Maestro Backup 77. CD-ROM Starter Kit incl. CD 97.- CD ROM Titel
Aminet Set 4 CD's 47.- Aminet Share 4/5/6/7/8 je 19.- Meeting Pearls I/II ie 17.- ‚Amiga Tools I/Il je 57.- Goldfish I/Il'-Doppel CD je 47.- Fresh Fish 9 DoppelCD 57.- RHS DTP Kollektion 47.- RHS Color Kollektion 57.- Megahits 3/4 Games 57.- Magic Illusions 25.- Gateway 17.-
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DEF i,zahlen[30]:LIST, a
PROC main() a:=100 ListCopy (zahlen, [1,a],ALL) /* [1,100] kopieren */ a:=500 ListAdd (zahlen, [5,a,2,56] , ALL)
/* [5,500,2,56] kopieren */
FOR i:=1 TO ListLen (zahlen)
/* a verändern */
/* alle Elemente durchzählen */
WriteF('\d. Listenelement = \d\n',i, ListItem(zahlen,i-1))
ENDFOR ENDPROC
Listing 6: Fast schon luxuriös ist die FOR-TO-DO-Schleife. Sie bietet ein automatisches Mitzählen aller Durchläufe.
»erhöhen«). Es bewirkt, daß eine dahinter angegebene Va- riable um eins erhöht wird. Man hätte folglich auch »a:=a+1l« schreiben können (was aber intern langsamer is). Zum Abziehen von eins gibt es »DEC« (»decrease« = »verringern«). ;
Bleibt die Frage, wo der Un- terschied zwischen einer RE- PEAT-UNTIL- und einer WHI- LE-DO-Schleife liegt. Eine RE- PEAT-UNTIL-Schleife wird in jedem Fall einmal durchlaufen, da der Abbruchtest erst am En- de stattfindet. In einer WHILE- Schleife dagegen geschieht die- se Überprüfung zu Beginn des ersten Durchlaufs. Im Extrem- fall verzweigt das Programm direkt hinter die Schleife.
In vielen Programmen ist es erforderlich, bestimmte Se- quenzen mit einer festen An- zahl von Durchläufen zu wie- derholen. Genau für diesen Zweck existiert in E noch eine vierte Schleifenart:
FOR <Zählvar.>:=<Ausdruck> TO <Ausdruck> STEP <Konst.> DO <Anweisung>
oder
FOR <Zählvar.>:=<Ausdruck> TO <Ausdruck> STEP <Konst.> <Sequenz> EXIT <Abbruchbedingung> <ENDFOR>
Zunächst wird eine Zählva- riable benötigt, die Sie selbst zuvor deklarieren müssen. Mit Beginn der Schleife erhält die- se Variable durch einen belie- bigen Ausdruck einen Start- wert (hinter »FOR«). Mit je- dem Schleifendurchlauf “er- höht sich der Inhalt der Zähl-
rn
variable um eins, bis sie den hinter »TO« angegebenen Endwert erreicht oder über- schritten hat. Wenn nötig,
Daten auf Diskette
kann man zusätzlich mit dem Schlüsselwort »STEP« einen eigenen Wert zum Erhöhen festlegen. Soll die Schleife vor- zeitig verlassen werden, ha- ben Sie die Möglichkeit per »EXIT« eine weitere Abbruch- bedingung wie bei der RE- PEAT-Schleife anzugeben.
Zum besseren Verständnis sehen Sie in Listung 6 wieder ein Beispiel, das Sie gleichzei- tig mit einigen Listenfunktio- nen vertraut macht.
Im Deklarationsteil werden drei Variablen vereinbart, wo- bei »a« lediglich Demonstra-
/* Zahlenratespiel in E,
©1995 Marcel Bennicke */
DEF name[30]:STRING, eingabe[10]:STRING, maximal, zufallszahl, geraten, schritt
PROC main() WriteF('\c',12)
/* Ausgabe von ASCII 12 löscht
Fensterinhalte */
WriteF('\nHerzlich willkommen zu unserem ') WriteF('Zahlenratespiel!\n\n') WriteF('Bitte geben Sie Ihren Namen ein: ')
ReadStr (stdout, name)
REPEAT /* äußere Schleife für Spielwiederholung */
schritt:=0 /* Schrittzähler auf Null stellen */
WriteF('\c',12)
WriteF('In diesem Spiel werde ich eine Zufalls' + 'zahl >=1\nermitteln, die Sie raten sollen.'! + ' Wie groß\ndarf diese Zahl maximal sein?\n\n')
REPEAT /* 1.innere Schleife durchlaufen bis */ WriteF('Eingabe (min. 6): ') /* Eingabe >=6 */ ReadStr (stdout, eingabe) maximal:=Val (eingabe, NIL)
UNTIL maximal>=6
/* die Funktion »Rnd(x)« liefert eine Zufallszahl im Bereich von 0 bis x-1 */
zufallszahl:=Rnd (maximal)+1
WriteF('\nJetzt geht\as los...\n\n')
REPEAT /* 2. Schleife für Eingabe der Tips */ INC schritt /* Schrittzähler um 1 erhöhen */
WriteF('Bitte geben Sie Ihren Tip ein: ') ReadStr (stdout,eingabe) /*in Zahl umwandeln*/ geraten:=Val (eingabe, NIL)
IF geraten>zufallszahl /* Eingabe auswerten */ WriteF(' Leider zu groß!\n\n') ELSEIF geraten<zufallszahl WriteF(' Leider zu klein!\n\n') ENDIF UNTIL geraten=zufallszahl /* bis es stimmt */
WriteF('\nJa Richtig! Super! Spitze!\n' + '\s, Sie haben in \d Schritten die Zahl\n'+ '\d gefunden!\n\n', name, schritt, zufallszahl)
WriteF('Wollen Sie noch einmal spielen (j/n)? ') ReadStr (stdout, eingabe)
UNTIL StrCmp(eingabe, 'n',ALL) /* beenden, wenn n */ ENDPROC
Listing 7: Ein Zahlenratespiel ist schnell programmiert
tionszwecken dient. Die erste Anweisung belegt die Variable »a« mit dem Wert 100. Da- nach wird die EList »zahlen« durch einen Aufruf von List- Copy() mit zwei Einträgen ge- füllt. Das Programm kopiert also eine »Sofortliste« in die LIST-Variable. Wie Sie sehen, können darin auch variable Elemente vorkommen. Es wird aber stets der aktuelle Wert dieser Variablen in die Liste übernommen. Danach fügt ein Aufruf von ListAdd() - nur zur Demonstration — noch weitere Einträge hinzu.
Nun beginnt die FOR- Schleife. Ihre Aufgabe ist es, mit jedem Durchlauf ein Li- stenelement auszugeben. Die aktuelle Länge der Liste ist demnach zu Schleifenbeginn durch die Funktion ListLen() zu bestimmen. Mit Hilfe der
Zählvariablen »i« und der Funktion Listltem() können nacheinander alle Einträge
ausgegeben werden. Dazu er- hält Listltem() neben der EList »zahlen« als Parameter die In- dexnummer des zu lesenden Eintrags. Da sich bei jedem Schleifendurchlauf die Zählva- riable »i«e um eins erhöht, kann sie auch dort als Zähler benutzt werden. Zu beachten ist nur, daß das erste Listenele- ment mit dem Index 0 ange- sprochen wird, während »i« erst bei 1 beginnt. Deshalb muß im Listing als Indexaus- druck »i-1« stehen.
Wie schon für die 2. Folge vorgesehen, finden Sie in die- ser Folge ein kleines Zahlenra- tespiel. Schauen Sie sich den Quelltext (Listing 7) genau an! Er zeigt recht anschaulich, wie viele der vorgestellten Fea- tures in einem Programm zu- sammenarbeiten sowie einige Kniffe mehr.
In der nächsten Folge geht es dann »richtig los«. Sie wer- den mit dem wichtigen Daten- typ »Zeiger« und den vielzi- tierten »Objekten« bekannt gemacht. dg
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Ei Grafikprogramm
AVI-Konverter
Auf der CD Aminet 5 habe ich das Pro- gramm »CDDARip« gefunden, mit dem man direkt von einer Audio-CD Musik im IFF-8SVX-Standard sampeln kann. Wie teile ich dem Programm mit, daß mein CD-Laufwerk auf Unit 3 liegt?
Ich suche außerdem ein Programm, das AVI-Files ins HAM8-Format konvertiert. Gibt es solch ein Programm aus dem Be- reich Public Domain?
Ein weiteres Problem habe ich mit mei- nem Drucker Citizen Projetll. Farbbilder werden nur sehr dunkel gedruckt und um etwas zu erkennen muß ich die Bilder sehr stark aufhellen. Das Ergebnis sind dann Farbverluste und Bilder, die nicht mehr gut aussehen. Zur Zeit drucke ich mit dem Workbench-Druckertreiber HP-DeskJet. Ich habe vor, mir Turboprint 4.0 zu kau- fen. Ist bei diesem Programm der richtige Treiber für meinen Drucker dabei?
Kai Kockott, 10407 Berlin
I. Um das Programm richtig zu starten, müssen Sie zusätzlich zur Unit angeben, welches Device für Ihr CD-ROM-Lauf- werk gilt. Voreingestellt ist nämlich »scsi.device«. Haben Sie beispielsweise einen GVP-Hostadapter und die Lauf- werks-Unit ist 3, starten Sie das Pro- gramm mit folgender Eingabe:
CDDARip 3 gvpscsi.device
Beachten Sie aber, daß nicht alle Lauf- werke von diesem Programm unterstützt werden.
2. Aus dem Bereich Public Domain gibt es das Programm »Xanim«, das Da- teien im AVI-Format anzeigt und nach IFF wandelt. Allerdings ist es nicht so einfach zu handhaben, wie es sich hier liest. Die Bedienung erfolgt ausschließlich via Shell bzw. CLI. Um es voll auszureizen ist auf jeden Fall die Beschreibung zu lesen. Sie finden das Programm auf der Aminet-CD im Verzeichnis »gfx/show«. Ein AVI-File wird in Einzelbilder zerlegt. Diese wer- den je nach angegebener Option in einer Farbtiefe von 8-Bit oder 24-Bit gewandelt und gespeichert. Danach bearbeiten Sie die Bilder mit einem geeigneten Grafik- programm. Effektiver erreichen Sie Ihr Ziel beispielsweise mit dem kommerziel- len Programm »MainActorBroadcast«.
3. Die Druckertreiber der Workbench sind gerade für den Grafikausdruck unge-
eignet, da sie total veraltet sind. Das Programm Tur- boprint dagegen hat den richtigen Treiber für Ihren Drucker. Damit werden
Sie in Zukunft gute Druckergebnisse erzielen.
Die Redaktion
1 Datenbank Elektronisches Lexikon
Ich besitze einen Amiga 500 mit einer 512-KByte-RAM-Erweiterung sowie Fest- platte. Welchen Druckertreiber kann ich für meinen Matrix-Drucker Panasonic KX- P1123 verwenden?
Außerdem möchte ich mir ein eigenes Lexikon anfertigen, sowie eine Kartei für Amateurfunk und Fußball anlegen. Wel- ches Programm können Sie mir dafür empfehlen? Michael Beutel, 55120 Mainz-Mombach
1. Für Textausdrucke können Sie mit den originalen Treibern der Workbench experimentieren. nicht zufriedenstellend, empfehlen wir Ih- nen unsere PowerDisc 25. Hier finden Sie das Programm »TurboPrint Pro 3.0« und den richtigen Treiber für Ihren Drucker.
2. Mit einem Datenbankprogramm wer- den Sie Ihr Archiv in den Griff bekom- men. Solche Programme gibt es reichlich im kommerziellen, wie im Public Do- main- oder Sharware-Bereich. Versuchen Sie es einmal mit der Datenbank »Fiasco« (PD) oder »TurboBase« (kommerziell). Damit können Sie auch gleichzeitig Grafi- ken bzw. Bilder verwalten, was gerade für ein Lexikon komfortabel ist. Die Redaktion
MI Animationsprogramm Amiga-Video- recorder
Mit meinem Amiga 1200 möchte ich Videos als IFF-Animation aufnehmen und anschließend mit einem Grafikprogramm weiterverarbeiten. Ich habe eine 1-GByte- Festplatte, eine Turbokarte 1230/50MHz und 18 MByte RAM. Können Digitizer, wie beispielsweise der »Graffito«, Video- sequenzen nur als Einzelbilder speichern oder gibt es auch Lösungen, die gleich ei- ne fertige IFF-Animation speichern?
Andreas Riedel, 04277 Leipzig
Sind Ihre Ergebnisse
Für Ihr Vorhaben besitzen Sie schon eine ordentliche Hardware-Voraus- setzung. Allerdings werden Sie die Videosequenzen immer nur als Ein- zelbilder erhalten. Diese können ı Sie dann mit einem Grafikpro- gramm, wie »DPaint«, »MainActor« oder »Clarissa« zu einer Animation zu- sammensetzen. Welches Programm Sie
dann nutzen, liegt bei Ihnen. Die Redaktion
EI T-Online AMIGA-Magazin ım Btx
Ich habe mir vor geraumer Zeit ein AR- CHOS-OverDrive-CD-ROM-Laufwerk mit PCMCIA-Interface gekauft. Ich habe aber nun mit dem zugehörigen Treiber Version 7.0 und der Software speziell von »Microprose« Probleme. Leider gibt es den Händler, bei dem ich mein Laufwerk gekauft habe, nicht mehr.
1. Gibt es eine Firma, an die ich mich
wenden kann?
Beim Stöbern im T-ONLINE entdeckte ich, daß das AMIGA-Magazin dort eine Seite betreibt. Leider war sie noch nicht in Betrieb.
2. Ab wann werdet Ihr dort erreichbar
sein?
P.S.: Macht weiter so, das AMIGA-Ma- gazin ist echt super. Ich freue mich jeden Monat darauf und die Idee mit der CD zur Zeitschrift ist ebenfalls super!
Thomas Buß, 88471 Laupheim
1. Wenden Sie sich an die Firma TEL- MEX, 83603 Holzkirchen b. München, Tel. 0 80 24-87 30.
2. Zur Zeit betreiben wir im T-Online lediglich eine Seite für die Vorschau zum AMIGA-Magazin. Zusätzlich sind wir da- bei, die Voraussetzungen zu schaffen, daß wir auch über diesen Dienst zu errei- chen sind.
3. Wir bedanken uns fürs Lob und natürlich bei allen, die uns zur CD-ROM gratuliert haben, aber auch bei denen, die uns ihre Kritik wissen ließen. Die Redaktion
El Datenbank
AMIGA-Magazin archiviert
Ich besitze alle Ausgaben des AMIGA- Magazins. Wenn ich einen Beitrag zu ei-
nem bestimmten Thema suche, ist das immer sehr zeitaufwendig. Gibt es ein Gesamtinhaltsverzeichnis mit Suchfunkti- on auf Diskette? Günther Geißler, 79194 Heuweiler So ein Inhaltsverzeichnis ist auf unserer CD 1/96 zusammen mit der Datenbank »MaxonTWIST« zu finden. Es beinhaltet alle Ausgaben der Hefte 1/89 bis heute. Dabei wird auch die Fähigkeit der Bild- verwaltung von »Twist« genutzt. Die Da- tenbank wird ab sofort ständig aktuali- siert. Da der Datenumfang recht groß ist,
ist eine Diskettenversion nicht geplant. Die Redaktion
= Grafikprogramm
DPaint für MS- DOS
Das Grafikprogramm DPaint ist auf dem Amiga sehr verbreitet. Ich habe gehört, daß es dieses Programm auch für MS-DOS-Rechner gibt. Stimmt das? Wel- che Version ist derzeit aktuell?
Eduard Zaruba, A-1190 Wien
Ja, das ist richtig. Das Grafikprogramm DPaint existiert auch für MS-DOS-Rech- ner. Allerdings konnte es sich dort nicht so durchsetzen, wie in der Amiga-Ge- meinde. Wir haben uns.deshalb in einer PC-Redaktion unseres Verlags erkundigt. Dort wurde uns gesagt, daß dieses Pro- gramm seit einiger Zeit für den PC nicht mehr weiterentwickelt wird. Vielleicht bekommen Sie in einem PC-Shop noch eine »liegengebliebene« Version.
Die Redaktion
EI Amiga 1200
Floppy-Problem
Vor einigen Wochen kaufte ich mir ei- nen neuen, von AMIGA Technologies hergestellten Amiga 1200 HD. Dieser sollte nach Ihren Berichten mit dem älte- ren Amiga 1200 in der Hardware iden- tisch sein. Leider mußte ich feststellen, daß ein Großteil meiner alten Software auf dem neuen Amiga nicht mehr funktio- niert. Diese Programme sind ausschließ- lich solche, die eigene Routinen zum Booten benutzen (Demos und Spiele). Das äußert sich so, daß ca. zwei Sekun- den nach Beginn des Bootvorgangs das Diskettenlaufwerk nicht mehr reagiert und die Laufwerks-LED nicht erlischt. Bei
AMIGA-MAGAZIN 1/1996
zwei weitern neuen Amiga 1200 ist das genauso. Woran liegt das?
Arne Brassat, 42279 Wuppertal
Dieses Problem ist nach Auskunft von AMIGA Technologies bereits bekannt. Die Ursache ist, daß einige Software-Ent- wickler mit eigenen Boot-Routinen die Programmier-Richtlinien mißachtet ha- ben. Da alle Tests, so auch in unserer Re- daktion, mit »sauber« programmierter Software durchgeführt werden, ist dieser Effekt bisher nicht aufgefallen. Selbstver- ständlich wird an einer Lösung gearbeitet. Sobald es eine Lösung des Problems gibt, werden wir im AMIGA-Magazin darüber berichten. Die Redaktion
3 Support Einzelfall?
Während häufig nur schlechte Erfah- rungen mit Amiga-Versandhäusern ge- schildert werden, möchte ich hiermit eine Lanze brechen und ein Lob für die Firma »Amiga-Oberland« an dieser Stelle an- bringen. Der schnelle Versand, die freundliche, informative sowie kompeten- te Beratung (auch zur Messe in Köln) soll- te beispielhaft für andere Firmen sein. Meine Reklamation zu fehlerhaften Pro- grammen wurden immer schnell bearbei- tet und eine Lösung in Aussicht gestellt, auch wenn der Support nicht hätte gelei- stet werden müssen. Armin Hübner, 33649 Bielefeld
Mehr Kritik, als Lob — das liegt sicher- lich daran, daß Frust danach schreit von der Seele geschrieben zu werden, wohin- gegen man gute Erfahrungen eher zufrie- den für sich behält. Schließlich geht man ja davon aus, daß der Kunde König sein soll. Daher möchten wir an dieser Stelle ein Wort an alle richten, die uns in letzter Zeit ihre negativen Erfahrungen mit Ver- sand-Firmen mitgeteilt haben. Diese Brie- fe verschwinden keineswegs im Papier- korb! Wir setzen uns mit diesen Firmen in Verbindung und werden gegebenfalls Stellungnahmen dazu veröffentlichen.
Die Redaktion Ei Speichererweiterung Lichtblick Für Grafikanwendungen reicht der
Speicher in meinem Amiga 2000 oft nicht aus. Ich habe 6 MByte RAM - 2 MByte Chip-RAM und 4 MByte Fast-RAM auf ei- ner Turbo-Karte. Da es den Turbo-Karten-
Hersteller nicht mehr gibt, hoffe ich von Ihnen Auskunft zu bekommen. Zwar sind
"in letzter Zeit einige Hardware-Erweite-
rungen für Amigas erschienen, nur kaum welche für den Amiga 2000. Gibt es eine Möglichkeit, den Arbeitsspeicher meines Amiga 2000 zu erweitern?
Hans Weise, 06773 Gräfenhainichen
Hilfe kommt von »M-TEC Hardware Design«, Horsterstr. 297, 46238 Bottrop. Die Firma bietet seit einiger Zeit eine Speichererweiterung für den Amiga 2000 an, bei dem moderne SIMM-Module'zum Einsatz kommen. Es sind 1-, 2-, oder 4- MByte-Module steckbar. Desweiteren wird eine Kombination für 6 MByte 2 +4 MByte) zugelassen. Maximal kann das Fast-RAM um 8 MByte erweitert werden. Damit das System diesen Speicher zusätz- lich zu der Speichererweiterung auf Ihrer Turbokarte erkennt, müssen Sie Ihrer Tur- bokarte einen anderen Auto-Config-Be- reich zuweisen. Schauen Sie dazu in der Dokumentation zur Turbokarte nach. Oh- ne SIMMs kostet die Speichererweiterung ca. 100 Mark.
Die Redaktion
Amiga-Clubs
Name und Anschrift: Amiga Computer Club Voralberg, D. Weyermann, Churstr. 15,
| A-6800 Feldkirch, Tel. +43/05522 76 124, Fidonet 2318772 °
Computertypen: Amiga >
Beiträge: Jahresbeitrag Erwachsene: =
ÖS. 500.-
Jahresbeitrag Kinder ÖS. 200.-
| Leistungen: preiswerte Computer-Zeitschrif- ten; Sonderpreise für AmiNet- und Fish- CDs; clubeigene Computer;
Schwerpunkte: Durchführung von "Kulken; Informationen und Vorstellungen neuer Amiga-Produkte; Tips und Tricks; Spiele- Abende; Rund um FidoNet/Internet; PD- Software; Monatsdiskette; Mitglieder: ca. 40
| Bemerkungen: Die Mitglieder des Clubs sind im Alter zwischen 13 und 75 Jahren.
Hier fühlen sich Anfänger und Profis wie zu Haus.
| Name u und Anschrift: A.P.N.S. - u = ‚Marcus Gerresheim, Donaustr. GEL 46395 Bocholt
Computertypen: Amiga Beiträge: monatlich 5 Mark :
Leistungen: monatliche Clubzeitung, mo- . ‚natlich‘zwei PD-Disketten, Tips:& Tricks, Spiele Service, Spiele-Verleih eu
53
I Betriebssysteme
Running Linux
Nachdem die letzte Buchbesprechung der Systemadministratorseite von Linux galt, wendet sich dieses Buch an die An- wender. Speziell in Zeiten der Datenver- netzung kann es vorkommen, daß man über einen Terminal-Zugang zu einem Li- nux-Rechner bekommt. Aber auch wer eine PC-Karte in seinen Amiga einsetzt, sollte sich bei der Wahl des Betriebssy- stems ruhig einmal Linux ansehen.
Das Buch »Running Linux« von O‘Reil- Iy and Associates beschreibt auf etwa 600 Seiten in Englisch die wichtigsten Aspekte von Linux. Dabei erhält der Leser vorab eine Einführung in die Strategie, die hinter der freien Verbreitung eines so hochwerti- gen Betriebssystems liegt und welche An- wender angesprochen werden sollen.
Wo man Linux herbekommt und wie man es installiert behandelt der zweite Abschnitt. Leicht verständlich und nach- vollziehbar, so daß auch Einsteiger hier zurechtkommen. Basiskonzepte und Be- fehle werden dem Leser im dritten Teil des Buchs nähergebracht. Dabei sind für den Interessierten auch einige grundle- gende Informationen zu Unix dabei.
Etwas Systemmanagement läßt sich nicht vermeiden, da man ja vom System nach der Installation auch einen reibungs- losen Ablauf erwartet. Teil vier gibt darü- ber Aufschluß. Wichtige Tools wie Edito- ren sowie die grafische Oberfläche X-Win- dow sind ein weiterer wichtiger Bereich, dem das Buch auch ein Kapitel widmet.
Betrachtungen über Programmieren un- ter Linux und Netzverwaltung runden den Linux-Rundgang ab, bevor in den Anhängen noch einige spezielle Themen abgehandelt werden.
Fazit: Ein Buch, das jedem interessierten Anwender und speziell dem mit Linux-Am- bitionen über einige Hürden hinweghelfen kann. Ein echtes O’Reilly-Buch! abc
Running Linux, Matt Welsh and Lar Kauf- \ mann, 600 Sei "ISBN 156592
„Thomson Verlag 1995, Bonn,
EM Datenkommunikation
Musik im Internet
Der Sybex Verlag hat zur diesjährigen Frankfurter Buchmesse einenTitel für alle musikinteressierten Internet-Benutzer her- ausgebracht. Auf ca. 160 Seiten werden dabei die verschiedensten Themenberei- che in Form von WWW-Seiten, News- groups und FTP-Archiven aufgelistet und kommentiert.
Egal, ob Sie sich mehr für die kreative Seite der Computermusik begeistern, oder es vorziehen, im weltweit größten Infor- mationsnetz über Musikrichtungen und
UNTDECKEN SIE DAS. INTERNUT Grabig/Stuck/Trelle: Musik im Internet; 154 Seiten; ISBN 3-8155-65 5 Sybex Verlag; 1995; 19,80 Mark